Es ist seltsam,
wie die Weltihre Vollständigkeit behauptet.
Die Bäume stehen noch.
Die Vögel kennen ihre Wege.
Der Wind rauscht durch dieselben Blätter wie gestern.
Und doch
hat jemand eine Tür
aus der Landschaft genommen.
Seitdem
zieht es.
Nicht laut.
Nicht sichtbar.
Nur dort,
wo dein Name früher den Raum zusammenhielt.
Ein einziger Mensch fehlt.
Und plötzlich
werden Straßen länger,
Stühle größer,
Abende weiter.
Selbst das Licht
scheint sich zu fragen,
wohin es fallen soll.
Die Welt ist nicht leer,
sie weiß nur
nicht mehr,
wie sie
ohne dich
ganz sein kann.
Für meinen Vater/Todestag 2006