In der staatlichen Gussasphalt-Anstalt für mineralische Bodenbeläge gab es noch einige Stellen zu besetzen. Es handelte sich um Bürojobs und nicht um Angebote für Straßenarbeiten, bei denen man sich schmutzig machte. Umweltaktivisten und Ökoanhänger waren strikt dagegen, konnten aber nicht viel ausrichten, diente es doch der allgemeinen Mobilitätsfürsorge. Die halbe Stadt mit Teer zu überziehen, war nicht erwünscht. Man musste sich andere Argumente einfallen lassen, um seine Ziele durchzusetzen. Die zu besetzenden Stellen hatten weiterhin den Vorteil, eine Verbeamtung zu implizieren. Das ist immer beliebt in den heutigen, unsicheren Zeiten. Umweltaspekte werden gern außen vor gelassen, wenn es um das eigene Überleben geht.
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