Wenn Sprache blüht

Gedicht zum Thema Fantasie

von  Saira

Da lagen Worte wie erfroren,
kein Laut durchdrang die Dunkelheit,
und Bilder gingen still verloren,
kein Blick durchbrach die Einsamkeit.

 

Da schliefen Farben hinter Mauern,
kein Funke sprang ins Morgenlicht,
und Wünsche lernten still zu trauern,
und keiner fand darin Gesicht.

 

Lass deine Worte Bilder tragen
und gib der Sprache neuen Klang,
lass ihre Farben etwas wagen
und führ die Stille zum Gesang.

 

Lass selbst das Schweigen leise klingen
und gib dem Blick ein helles Licht,
lass eine Hand von Nähe singen,
bis sich im Kuss die Zeit verflicht.

 

Und leg mein Herz in deine Hände
und halt mich, bis der Zweifel schweigt,
und schreib dein Licht an meine Wände,
und mir dein Herz sein Leuchten zeigt.

 

 

©Sigrun Al-Badri/ 2026




AfsR9yEFg1q9AAAAAElFTkSuQmCC

Bild mit Hilfe von KI kreiert



Hinweis: Der Verfasser wünscht generell keine Kommentare von niemand, Citronella, Moppel, Verlo und Otto.

Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.

Kommentare zu diesem Text


 Reliwette (28.08.26, 11:25)
Liebe Saira,
       das ist wunderschöne sanfte Lyrik, die du- wie
auf dem Bild mit einem Blütenzweig geschrieben hast.Oder ein Sprrössling wächst aus dem aufgeschlagenen Buch.
Und diese Blüten werden vom leichten Wind bis in die
entlegendsten Winkel des blauen Planeten geweht.

Ja, gebt den Bildern und den Zeilen Farbe, ihr Poeten!!

Alles Liebe!
Reli

Kommentar geändert am 28.08.2026 um 11:33 Uhr
Zur Zeit online: