Die Hainelfe

Legende zum Thema Krieg/Krieger

von  Mondsichel

Regentropfen die von Himmel fallen,
benetzen ihr zartes Angesicht.
Dort im Wald der ewigen Stille,
wo kein Herze jemals bricht.
Ihr Lächeln erhellt den Horizont,
und tanzt in leuchtendem Schein.
Das kleine Elfenmädchen erwacht,
dort im tiefen Waldeshain.

Und eine Sehnsucht ergreift die Atmosphäre,
so unerklärlich tief in ihrem Herzen.
Unbekanntes Gefühl, unbekannte Zeit,
nur diese Sehnsucht tut sie schmerzen.
Um den Himmel zu küssen sanft und zart,
fliegt sie fort aus ihrem schützenden Hain.
Sie vergisst die Ewigkeit um sich herum,
tanzt mit den Stimmen dort in ihrem Sein.

Dennoch spürt sie immer noch die Sehnsucht,
die so unbekannt sie noch ergreift.
Die ihre Augen so klar erleuchten lässt,
und sie immer weiter in die Ferne schleift.
Ist dies die Liebe die dort so unendlich brennt,
oder ist es vielleicht doch viel mehr?
Doch als sie die Welt zu Gesicht bekam,
wurde ihr Herz unendlich traurig und schwer.
Ihre Augen erstarrten im Anblick der Welt,
dort war nichts von Schönheit mehr geblieben.
Der Schmerz dort war so unerträglich laut,
wie konnte man diese Welt noch lieben?

Ihre Tränen vom Himmel fielen,
dort in des Waldes Hain hinein.
Wo sie sich selber träumend liegen sah,
behütet vom sanften Mondenschein.
Und sie sah sich selbst erwachen,
spürte die Sehnsucht noch einmal.
Sie rief sich zu doch es war zu spät,
ihr Stimmenklang im Nichts verhall.

Und sie sah sich in die Ferne fliegen,
zum Himmel in die weite Welt.
Sie spürte den Tod und die Verzweiflung,
in ihrem kleinen bebenden Herz.
Sie sah die Kriege, die Zerstörung,
und konnte all dies nicht verstehen.
Im Strudel der Hoffnungslosigkeit,
sah sie ihr kleines Licht vergehen.

Sie sah wie ihre Flügel zerborsten,
das Fallen in die unendliche Tiefe.
Sie sah ihren Körper auf die Erde schlagen,
und wünschte sich das sie noch schliefe.
Dort in ihrem kleinen Waldeshain,
beschützt vom Licht der Nacht.
Doch hat sie der Schmerz des Herzens,
am Ende schließlich umgebracht.

Ein Feuer umschlang ihre kleine Seele,
mochte sie auch noch so schrein.
Ach wäre sie doch geblieben,
dort in ihrem Waldeshain.
Doch jetzt ist es längst zu spät,
nichts blieb am Ende mehr zurück.
Nur Traurigkeit und so viel Schmerz,
weitab von jedem erträumten Glück...

(c)by Arcana Moon

Kommentare zu diesem Text


 JohndeGraph (22.05.05)
Also der Text ist spitze ! Viele der Reime begeistern mich in Art und Aussage, leider reimt sich nicht alles ... manche Erklärung darin zum Beispiel, könnte wegfallen, die ganze Idee hat was Mondsichel ... gefällt mir sehr gut ! J.d.G.

 Mondsichel meinte dazu am 23.05.05:
*g* Ich mag diese Art von Erzählungen ;)
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