Winterhauch

Gedankengedicht zum Thema Allzu Menschliches

von  albrext

Dort in den Niederungen die hohen Bäume
und auf den Gipfeln der Berge flacher Schnee.
Winterhauch flieht im Wind der alten Bilder.
Im Damals war Verstehen und Nähe,
das Ich umarmte zärtlich das Du.
Eisgewordene Träume auf gegangenen Wegen.
Bei den roten Lippen ruft mich frostiges Schweigen.
Hinter verschlossenen Türen lächelt das Niegesagte.
Und die Antwort flieht zu den Nebeln der Täler.
Am Strand der stummen Worte ein leises Plätschern,
atemlos.

by a.k.

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Kommentare zu diesem Text


 Jo-W. (23.03.20)
traurig,wenn auch die Träume gefrieren-die Bilder gefallen mir-einen Morgengruß-Jo

 juttavon (27.03.20)
Intensive Bilder, lieber Albrecht.
Vor allem die letzten Zeilen sind sehr schön.

HG Jutta

 albrext meinte dazu am 27.03.20:
Danke für deine Worte
und dass es dich gibt,

liebe Grüße und viel Glück sendet dir Albrecht
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