Mein Eseltum

Gedicht zum Thema Abstraktes

von  nadir

Ich rang und rang und rang
und zog meinen Esel
nach Amsterdam.

Mein Esel wollte nicht bleiben
und meinte es müsse doch reichen
Ansichtskarten zu schreiben.

Und da ich plötzlich dachte
dass ich vielleicht
mein Esel bin

zog es mich fort.

So schreibe ich aus dem Schwarzwald
Karte um Karte und bekenne
mein Eseltum vor allen Leuten.

Und was ich schreibe
ist dieses Gedicht -
versuche nur
dich in den Zeilen zu finden.

Denn manchmal kann man in hundert
Worten und Pflichten
nicht eine einzige Wahrheit sehn

und muss mit närrischen Gedichten
die Welt durch die Augen der Esel verstehn.

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Kommentare zu diesem Text


 niemand (27.01.21)
dass ich vielleicht
mein Esel bin


bin ich auch, oder besser gesagt "i aaa"
LG niemand

 nadir meinte dazu am 28.01.21:
;)
Agnete (66)
(29.01.21)
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 nadir antwortete darauf am 31.01.21:
es wird sich aber kaum ein könig finden lassen, der sich mit seinem narr verwechselt ;)

lg
nadir
Agnete (66) schrieb daraufhin am 31.01.21:
Diese Antwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.

 Corvus (05.02.21)
Wir sollten die Welt viel öfter mit den Augen eines Esels sehen....dann wäre vieles nicht so gewichtig....

 nadir äußerte darauf am 05.02.21:
wahre worte!

lg
nadir

 GastIltis (12.02.21)
Hallo nadir,
solche Zeilen lese ich stets mit großem Interesse. Die Eselei hat es mir angetan. Siehe auch dazu: „Ein Eselskarren voller Narren“, das ich am 16.5.2017 eingestellt hatte. Zu Ansichtskarten wie du hatte ich mich nicht durchgerungen.
Viele Grüße von Gil.
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