Auf ewig

Gedicht zum Thema Vergessen

von  Lluviagata

Sag wer bist du Kind dein Haar
Omi ich bins Annemieke
Glänzt und duftet sommerlich
Schau nur Rosen Schokolade
Deine Augen blau und klar
Du siehst gut aus richtig schnieke
Sah ich einst ich kenn dich nicht
Keinen Hunger das ist schade 


Morgen muss ich backen gehn
Magst du etwas Tee ich meine
Roggenbrot und Bienenstich
Trinken sollst du hin und wieder
Muss ich nach den Hühnern sehn
Zeig mir dein Hände Beine
Bist du fort dann such ich dich
Komm ich reib die armen Glieder


Leben leben und kein Schlaf
Will dich wärmen will dich wiegen
Sagt mir wo die andern sind
Hörst du wie die Glocken klingen
Bist so lieb und bist so brav
Lass mich endlos bei dir liegen
Tränen braucht es nicht mein Kind
Von der alten Zeit zu singen

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Kommentare zu diesem Text


 juttavon (25.07.21)
Berührend und gelungen komponiert.
HG Jutta

 Agnete (25.07.21)
ja, dies ist eine Komposition und sie erzählt von Geben und nehmen, von Demenz und Leben damit... stark. liebe Lu. LG von Agnete

 franky (25.07.21)
Hi liebe Llu,

Beeindruckend, wie du deine Zuneigung in geeignete Worte fassen kannst.
Habe dein Gedicht mehrmals gelesen, einfach Großartig!

Herzliche Grüße fliegen zu Dir von Franky

 Graeculus (25.07.21)
Aufregend, diese Gegenüberstellung zweier Menschen, die einander zugeneigt sind und dennoch aneinander vorbeireden.

 AchterZwerg (26.07.21)
Auch für mich ein saustarkes Gedicht!
Wenn du einmal den Pfad des Althergebrachten verlässt, schreibst du ein fach super! - Das ist mir schon neulich im Spiel mit der Groß- und Kleinschreibung aufgefallen ...

Die Maske hast du ja schon abgesetzt, jetzt fehlt nur noch der Mut.

In liebevoller Anerkennung
der8.

 Regina (27.07.21)
Spricht auch mich an.
Nur die Schrägschreibung ist überflüssig.

 Teichhüpfer (20.08.21)
Ja, ein Mann empfiehlt den vollen Magen, weil gutes Essen beruhigt, bei Frauen ist das genauso.
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