Regierde

Sonett zum Thema Besessenheit

von  Ralf_Renkking

Es brennt uns gleich strohigen Garben
die Zeit auf den Nägeln. Verdarben
die einen samt Gier,
so stehen Spalier
die nächsten schon trotz satter Narben
nach längst antiquierter Manier.
Die Welt wirkt modern als auch irr.

Und Stille beleuchtet die Farben
der Dunkelheit. Wie viele warben
in fremdem Revier
für totes Getier
als Urgestein? All die verstarben
sind unter uns, doch nicht mehr hier,
denn nichts ist so wichtig wie wir.

Kommentare zu diesem Text


 AchterZwerg (07.10.21)
Schon, schon,
das das Wahlvolk ist nur zeitweise wichtig.
Dadenach ...

 Ralf_Renkking meinte dazu am 07.10.21:
Danke für den Zuspruch, 8te, bei den meisten allerdings, die wichtig gemacht werden, dauert es gar nicht lange, bis sie sich auch so fühlen, gemäß dem Spruch: Zu allem eine Meinung, aber von nichts eine Ahnung.

Ciao, Frank

 EkkehartMittelberg (07.10.21)
An dieser Besessenheit wird sich nie etwas ändern.
LG
Ekki

 Ralf_Renkking antwortete darauf am 07.10.21:
Danke Ekki,

und ganz im Gegenteil, das ist sogar noch steigerungsfähig. 😂

Ciao, Frank

 GastIltis (07.10.21)
Hallo Ralf, zwei Begriffe gut kombiniert. Und wer trägt die Schuld?
Na wir!
LG von Gil.

 Ralf_Renkking schrieb daraufhin am 07.10.21:
Danke Gil,

vollkommen korrekt beobachtet, und 😂, dazu fällt mir gerade ein Aphorismus ein:

Meistens übernehmen Menschen nur Verantwortung, um die Schuld besser auf andere abwälzen zu können.

Ciao, Frank
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