Verwildern

Gedicht

von  Melodia

Grabsteine wird man nicht finden

 

Verlaufene Tage mäandern dahin

faulen in sengender Hitze

Die Luft riecht süß und schwer

 

Diesen Sommer starben die Bienen

Mich durchzieht Stacheldraht

wickelt sich entlang meiner Knochen auf

und der Garten verwildert


Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.

Kommentare zu diesem Text


 Létranger (24.06.22, 08:53)
o don't let me go wold ;).

 Melodia meinte dazu am 24.06.22 um 10:06:
Och, so ein bisschen ... ;)

 EkkehartMittelberg (24.06.22, 09:49)
Eindringlicher als die Metapher vom Stacheldraht geht es nicht.

LG
Ekki

 Melodia antwortete darauf am 24.06.22 um 10:07:
Vielen Dank dir!

LG

 AZU20 (24.06.22, 11:35)
Schilderung von Trostlosigkeit. LG

 Melodia schrieb daraufhin am 24.06.22 um 13:43:
:)

 wa Bash äußerte darauf am 24.06.22 um 18:16:
mäandern ist immer ein gutes Wort, erinnert mich immer an Panta rhei...

 Melodia ergänzte dazu am 25.06.22 um 10:00:
In der Tat. :)

 Agnete meinte dazu am 25.06.22 um 13:52:
ohne mäandern wärs besser. Starke Bildr, packende Aussage... LG von Agnete

 Melodia meinte dazu am 26.06.22 um 08:09:
Jetzt bin ich neugierig, weshalb? :)

Und vielen Dank!
LG
Zur Zeit online:
keinVerlag.de auf Facebook keinVerlag.de auf Twitter keinVerlag.de auf Instagram