Morgenblatt am 11.07.2024

Innerer Monolog zum Thema Morgenstimmung

von  franky

Mein Widerstreben ist groß, mir Wissen zuzuführen, das am Ende keinen Horizont erreicht. Die Menschheit ist davon überzeugt, dass nicht Friede zu mehr Gerechtigkeit führt, sondern dass man das nur mit Kriegen erzwingen kann. Wenn man bedenkt, mit welcher Vehements zur Zeit Krige geführt werden, ob das schließlich zu mehr Gerechtigkeit führen wird; Zündstoff wird ständig vom Gegner nachgereicht. So dass die Kanonen weiterhin nicht schweigen werden. Wenn die Ausrede so dünn ist, dass kein Blatt mehr dazwischen passt, muss du Farbe bekennen. In der Seele herrscht dunkelste Nacht. Bereitwillig streckst du die Waffen. Es fehlt jedweder Overdrive. Du bist um Schadensbegrenzung bemüht. Indes deine Birne dunkelrot glüht. Von Küssen sind noch Schmauchspuren vorhanden, tiefe Gefühle als Spuren versanden.  Wenn das Drehkreuz der Zeit fortlaufend Fahnenflüchtlinge ausspuckt, kann die Welt nicht in Ordnung kommen, sie wird ununterbrochen nach Hilfe schreien. Kluge Köpfe sind gefragt, nicht rebellierende Strohköpfe, die schon eine Zeit lang ihr Unwesen treiben.  „Ich bin Stier“ ist in Österreich bekannt als: „Ich bin pleite“. Woher kommt dieser Ausspruch? Welcher kluge Kopf hat sich das ausgedacht? Redaktionsschluss um 11:00 am 11.07.2024

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Kommentare zu diesem Text


 hehnerdreck (11.07.24, 12:39)
Schön gestaltet. Da ist für jeden was dabei. Na ja, außer Fußball, aber das ist jetzt sowieso zu viel ... Was die Kriegslust betrifft, wenn man achtzig Jahre Frieden genießen durfte, die nachfolgenden Generationen keine Ahnung von den unvorstellbaren Kriegsgräueln haben, wie mit dem Esel auf dem Glatteis, jedoch viel schlimmer, als nur ein bisschen Eis und einbrechen. Nein, das stimmt mich ganz und gar nicht optimistisch.

 harzgebirgler (16.07.24, 10:23)
hi lieber franky,

pleite zu sein ist allen wohl zuwider
und das schlägt sich in "das stiert mich" nieder.  

https://de.wiktionary.org/wiki/stieren

grüße von henning
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