Himmelfahrt

Gedicht zum Thema Helden

von  RainerMScholz

Arrogant und

überselbstgewiss

krabbelt die weiße Spinne

über den Teppich,

setzt sich an den Schreibtisch

und beginnt

das Regierungsgeschäft.

Orangenhäutige Vorhänge

verdunkeln die Sonne

im Raum;

draußen

in der Welt

baumeln Menschen

von Laternenmasten.

Der Teufel

ist der Vater der Lüge,

und deswegen

wird es alles wieder gut.


Buckelkrebs

und Penisfäule

hat der Terrorstoffel;

die Kinderblutinjektionen

helfen gegen das Jucken,

das nur Untermenschen

befällt

in ihren Kesselflickerbaracken

sonst.

Ich bin wie Butterschmalz

unter deinen Abschaumhänden,

Baby.


Dann geht mir einer ab:

an der Börse fliegt der Stier -

der Ausrottungsbevollmächtigte

auf der anderen Seite dieser Welt

hat den roten Knopf gedrückt,

you heissassa

juhu.


Gott macht das alles,

weil er uns scheitern und verzweifeln

sehen will.

Ein Totempfahlmanitou.


Auf dem Sterbebett noch

möchte ich Satan

huldigen, dass er mich

zu dem gemacht hat,

der ich geworden bin und

so lange in seinem

Schatten und im Namen

Christi durchhielt.


God bless America.

First!


Alle anderen sollen verrotten.



© Rainer M. Scholz



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Kommentare zu diesem Text


 Misanthrop (26.08.25, 18:02)
Maga, oder auch "Der größte Trick des Teufels besteht darin, Sie davon zu überzeugen, dass er nicht existiert".
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