Ein Tag, als fiel er aus der Abfalltonne
[wenn solche wenigstens die Gelbe wäre]
begegnet fahler Sonne, fühlt die Sperre
gegen das Licht und kriecht noch mehr ins Grau.
Der Sonne will solch Handeln nicht gefallen,
sie fährt die fahlen Strahlen aus und sticht
behutsam in die Stunden, doch sie bricht
denn Bann des grauen Alltags damit nicht.
Sie spürt die Ohnmacht und verlangt nach Mut.
Grad schien sie noch an Glut-Mangel zu kranken,
des Tages Wanken jedoch schürt die Wut -
nun wird sie hitzig und kennt keine Schranken.
Sie fährt die Strahlen glühend aus, wie Schwerter,
sticht in die schlappen Stunden und Minuten.
Das hilft des Alltags Grau nicht auszubluten,
doch macht den Tag ein wenig liebenswerter.
Die Lebenssäfte steigen hoch und seit
dem will er nur noch selbst bestimmend handeln,
auf dass sich Stunden und Minuten wandeln
zu einer Grau entmanzipierten Zeit.