Grauarbeit

Elegie zum Thema Ehrlichkeit

von  Jack

Dieser Text ist Teil der Serie  Geschrieben und vergessen

Schattierungen von Grau zu unterscheiden,

kann auch ein Grund des Daseins auf der Welt

vermutlich sein, doch nenne ich’s nicht Glück,

nicht Sinn, nicht Freude, nicht erfülltes Leben.


Wenn mir mein Karma Grauarbeit beschert,

dann trage ich das Grauen, Grau für Grau,

gegräulich ab, und freu mich auf das Nichts.


Mal ich nun Grau in Grau? Ach, diese Wahl

zu treffen erst, das wäre Luxus längst!


Alternativlosgrauaskese, weiter nichts?



Anmerkung von Jack:

Mit fast 43 erinnert mich das Leben an die Kindheit im nordkasachischen (d. h. südsibirischen) Kuhdorf: alles Nichtgrau gibt es nur in Büchern, im Fernsehen und in der Phantasie.



Ich bin das Gegenteil eines Depressivisten: Ich bin radikaler Antigraurassist! Das macht mir das Grau unerträglich, nicht meine Einstellung oder Wahrnehmung.

Hinweis: Der Verfasser wünscht generell keine Kommentare von WinterzeitFachkraft und Walter.

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Kommentare zu diesem Text


 Hannes (11.02.26, 20:04)
Kleine Lebenshilfe

 Jack meinte dazu am 11.02.26 um 20:12:
Dadrume ja hab mich mit Grau verflucht,
lieber als das mein Grau selbst ausgesucht!
Denn Farbe ohne Form veracht ich mehr.
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