Cliff Arecast (1584-1627)

Prolog zum Thema Ehrlichkeit

von  Jack

Dieser Text ist Teil der Serie  Ceachelle

„Später Oktober 1595, vor einer Kirche in Ceachelle. Kriegsveteran Frank Murphy mit einem verwaisten Jungen; der Junge belehrt Kirchgänger wie ein weiser Mann. Die Quellenlage ist inzwischen eindeutig: wir können diesen Jungen als Cliff Resistance, den Manifestverfasser von 1617 identifizieren. Er selbst unterschrieb ab 1607 als Cliff Arecast, war Spätherbst 1607 bis zu seinem Tod am 28.1.1627 Widerstandskämpfer, und davor Mönch“.


Diine Yiihhi, 1.11.1913.



„Um Philosophiegeschichte zu verstehen, brauchen wir Zeit, Lust und Eric Bernard. Und wir haben alle drei“.

Jaffa Rui, 2.11.1913.



Mit „Es ist böse, dass das Böse existiert“ wollte Arecast das Wahre gleich überspringen und weiter zum Guten schreiten. Auch die unreflektierte Existenzbehauptung ist durchaus ein leichter bis mäßiger Kategorienfehler. Er war seiner Zeit halt voraus.


Anders als die um ein Jahrhundert späteren Wortführer der moralischen Vernunft, sah Arecast kein Problem darin, wenn Güte mit Schwäche verwechselt wurde: da in unserer Kultur der Schwäche rücksichtsvoll, ja zärtlich begegnet wird, beleidigt diese kognitive Unfähigkeit nicht den Guten und verletzt nicht den Schwachen.


More: Die Essenz des Guten ist die Zartheit, und sie ist Schwäche (die edelste, reinste Form der Schwäche).


Doch back zum Bösen: Die Erkenntnis, dass Böses nur „Seelen“, qualiafähigen Bewusstseinen getan werden kann, und das Böse somit, wie auch das Gute, keine relationale, soziale oder sondermüllige Abstraktion ist, bildet den Kern des ontologischen Essentialismus.


Das Böse ist hässlich, es ist ein Übel. Die Bogenbridge vom Sein zum Schönen ist damit geschlagen, über das Wahre und Gute hinweg.


Ist der Startsatz des Resistance-Manifests wahr? Nein, er ist logisch falsch. Ist er gut? O nein, das hat ein Zuwörtlichnehmer an eigenem Geist erfahren. Ist er schön? Ja, im Sinne ontologischer Reinheit und phänomenologisch-qualiativer Weltanschauung.


Eric Bernard, 11.11.1913.


Hinweis: Der Verfasser wünscht generell keine Kommentare von WinterzeitFachkraft und Walter.

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Kommentare zu diesem Text


 Isensee (26.11.25, 01:12)
Kriegsveteran + kleiner Klugscheißer = pseudo-historisches Chaos deluxe.
Cliff Arecast, real oder nur Fan-Fiction auf Crack mit komischem 1913 Enddatum?

Bitte Jack, was zur ölllllllllllllllllllllellllelelelelelelelelelelelelelelelelelelelelellllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllleeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeelllllllllllllllllllllllllllllllllllllleeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeelllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllleeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeelllllllllllllllllllllllllllllllllllleeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee

„wir bleiben jetzt einfach hier.
Zu zweit.
Oder zu erst.“

 Jack meinte dazu am 26.11.25 um 01:19:
Der Text ist nicht mal zu Anfang. Kommt Eingebung, kommt mehr. Ich schreibe, nein, lese, empfange, schreibe auf und lese für mich selbst. Und halte die entropische Kontingenzsimulation, die andere „Welt“ nennen, eben halt aus, muss nicht stündlich kotzen.

Schlechtestenfalls ist das hier nur Spaß, den ich mir halt eben halt gönne.

 Isensee antwortete darauf am 26.11.25 um 01:23:
Dann liegts nicht an meinem verstand, der es nicht schnallt.
Danke

 Augustus (26.11.25, 10:31)
Es ist böse, dass das Böse existiert“
Als Notwendigkeit den Gegensatz das Gute zu identifizieren bedarf es das Böse; sonst wäre alles arbiträr. 



 LotharAtzert schrieb daraufhin am 26.11.25 um 11:00:
Dasselbe übrigens wie bei Bewußtsein und Erscheinung, oder Bestimmung und Empfindung, oder überhaupt Gegensätze. Ohne das eine kein anderes.

 Jack äußerte darauf am 26.11.25 um 20:33:
Abstrakte logische Konsequenzen der Dualität treffen den lebensweltlichen, phänomenologischen und ontologischen Begriff des Bösen wie Luigi di Biagio das Tor beim Elfmeterschießen. Und von moralischer, ethischer und rechtlicher, also sprachimmanenter Definition des Bösen als das, was nicht sein soll, ist noch geschwiegen.

Der zu überwindende Dualismus befindet sich auf der Ebene von Bewusstsein und Erscheinung, das ist schon wahr, aber eben auf einer höheren Ebene, auf der der Begriff des Bösen bereits gegenstandslos ist.

Antwort geändert am 26.11.2025 um 20:35 Uhr
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