Das Archiv der Glücksschlächter
Verserzählung zum Thema Sprache/ Sprachen
von Saira
Kommentare zu diesem Text
Liebe Saira,
dieser Text ist sehr mutig. Wir sprachen darüber, welchen Einfluss kann Literatur auf diese Ebene irrer Erscheinungen haben, und weshalb schreiben die sehenden Autoren/Innen, die Schriftsteller/Innen und gestaltenden Bildenden Kunstschaffenden weiter, wenn doch die schnelllebende Wirklichkeit alles Liebenswerte auszulöschen droht?
Macht weiter, noch sind wir!
Es grüßt und winkt!
Hartmut
dieser Text ist sehr mutig. Wir sprachen darüber, welchen Einfluss kann Literatur auf diese Ebene irrer Erscheinungen haben, und weshalb schreiben die sehenden Autoren/Innen, die Schriftsteller/Innen und gestaltenden Bildenden Kunstschaffenden weiter, wenn doch die schnelllebende Wirklichkeit alles Liebenswerte auszulöschen droht?
Macht weiter, noch sind wir!
Es grüßt und winkt!
Hartmut
Lieber Hartmut,
du fragst nach dem Einfluss von Literatur auf diesen Ebenen der Verrohung.
Ich fürchte, sie verhindert sie nicht. Aber sie widerspricht.
Jeder geschriebene Satz, der sich nicht beugt, ist ein kleiner Akt der Unverfügbarkeit.
Vielleicht ist das ihre eigentliche Kraft:
nicht zu siegen, sondern sich nicht vereinnahmen zu lassen.
„Noch sind wir“ klingt für mich deshalb weniger wie Hoffnung, mehr wie Widerstand auf leiser Frequenz.
Herzliche Grüße
Saira
du fragst nach dem Einfluss von Literatur auf diesen Ebenen der Verrohung.
Ich fürchte, sie verhindert sie nicht. Aber sie widerspricht.
Jeder geschriebene Satz, der sich nicht beugt, ist ein kleiner Akt der Unverfügbarkeit.
Vielleicht ist das ihre eigentliche Kraft:
nicht zu siegen, sondern sich nicht vereinnahmen zu lassen.
„Noch sind wir“ klingt für mich deshalb weniger wie Hoffnung, mehr wie Widerstand auf leiser Frequenz.
Herzliche Grüße
Saira