DIAMOND LIL IM LAND DER MULLAHS : Die Operation „Komm mich mal besuchen“

Roman zum Thema Erinnerung

von  harzgebirgler

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MAE WEST ALS DIAMOND LIL



Kapitel 1: Ein unmoralisches Angebot

Es war ein gewöhnlicher, grauer Dienstag, als Mae West – 1930er-Jahre-Hollywood-Ikone, Meisterin der anzüglichen Witze und Trägerin der engsten Korsetts, die je entworfen wurden – von einer höheren Instanz (vielleicht war es der Geist des Showbiz selbst) in eine unmögliche Mission geschickt wurde. Ihr Ziel: Teheran. Ihre Waffe: ihr Charme. Ihr Auftrag: Das Mullah-Regime mit purem Sexappeal zu Fall bringen.

Ich habe noch nie Nein zu einem Abenteuer gesagt, Liebling“, sagte Mae, als sie in ihrem schillernden Kleid aus dem Flugzeug stieg, „und ich werde definitiv nicht anfangen, wenn Männer in Kutten mir vorschreiben wollen, was ich tragen darf.“

Kapitel 2: Der Schleier fällt

Mae verstand schnell, dass die Basidsch-Milizen (die Sittenwächter) das größte Hindernis waren. Also tat sie das, was sie am besten konnte: Sie machte das Böse besser.

Sie wandelte den Tschador in ein Modeaccessoire um. Mae West trat nicht als Revolutionärin auf, sondern als die „verlorene Schwester“ eines einflussreichen Ayatollahs, die aus Paris zurückgekehrt war. In einer geheimen Villa in Teheran veranstaltete sie exklusive Partys. Die Frauen der Stadt, hungrig nach Farbe und Freiheit, kamen in Scharen. Mae brachte ihnen bei, wie man Lippenstift so aufträgt, dass er auch unter dem Tschador wie ein Revolutionssignal wirkt.

Kapitel 3: Die Sexbomben-Offensive

Ihr Team bestand aus den gewitztesten Damen des Vaudeville, die sie mitgebracht hatte. Ihre Strategie war simpel, aber genial: Verwirrung durch Verführung.

  • Operation „Diamantenfieber“: Als ein besonders strenger Richter Maes Garderobe konfiszieren wollte, zwinkerte sie ihm zu. „Ist das eine Fatwa in Ihrer Tasche, oder freuen Sie sich nur, mich zu sehen?“ Der Richter, überrumpelt von ihrem Charme, vergaß sein Verbot und begann, Gedichte über ihre Augen zu schreiben.

  • Der tanzende Basar: Mae organisierte eine „improvisierte Modenschau“ mitten auf dem Basar. Als die Revolutionsgarden eingreifen wollten, begannen die Frauen zu singen – Mae hatte ihnen ihre berühmten zweideutigen Lieder beigebracht, übersetzt in ein charmantes, persisch-klingendes Kauderwelsch. Die Gardisten, deren Sinne von Maes Parfum „Desire No. 9“ benebelt waren, konnten nicht schießen.

Kapitel 4: Der Fall der Mauern

Der Höhepunkt ereignete sich im zentralen Fernsehsender. Mae West verschaffte sich Zutritt, verführte den Techniker (mit einem Wimpernschlag) und übernahm die Live-Übertragung zur Hauptsendezeit.

Sie trug ein Kleid, das aus nichts als Pailletten und Mut zu bestehen schien.

Hallo, meine Lieben“, raunte sie in die Kamera. „Man hat mir gesagt, ich soll mich bedecken. Aber ich finde, wahre Schönheit braucht keinen Schatten.“ Sie warf ihren Schleier ab, und in ganz Teheran fielen die Schleier der Frauen.

Die Milizen sahen auf ihre Bildschirme – und statt Hass sahen sie das Verlangen nach einem freien Leben. Ihre Waffen wurden schwer, ihre Herzen weich.

Epilog: "Come up and see me sometime"

Das Regime stürzte nicht durch Bomben, sondern durch ein kollektives Lächeln. Als der Chef-Ayatollah Mae West in ihrer Villa zur Rede stellen wollte, fand er sie auf einem Diwan, eine Perlenkette in der Hand.

Liebling“, sagte Mae, als er stotternd versuchte, Ordnung zu fordern. „Man lebt nur einmal. Aber wenn man es richtig macht, reicht es.“

Mae West verließ den Iran als Königin, und die Perserinnen tanzten in Farben, die heller leuchteten als je zuvor.


Ende.




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