Rheumatoid

Alltagsgedicht

von  niemand



Leicht fliegt ein Spatz und setzt sich nieder

auf grauem Zweig. „Der Lenz ist da ...“

entnehme ich dem Klang der Lieder.

Ich reck und strecke meine Glieder -

was ausbleibt ist ein Trallala ...


Es zwickt und zwackt in allen Knochen -

jetzt hülfe nur der Sonne Schein.

Doch die hat sich im Grau verkrochen,

ihr Heilsversprechen längst gebrochen,

vielleicht wirds morgen anders sein.


Der Ginster scheint auch nichts zu taugen,

[grad heute hätt ich ihn gebraucht]

schaut aus verwaschnen Blütenaugen,

als hätt er sie in tausend Laugen,

zum Farb-Entgolden eingetaucht.


Das Beet fragt, ob ich es denn wisse,

dass man es neu bepflanzen soll,

denn eine kleine Zwerg-Narzisse

[nicht höher, als der Spann der Füße]

macht sich dekorativ nicht toll.


Ach, habt mich alle heute gerne -

mein Kopf tut weh, das ist nicht schön.

Der Nacken spannt, ich sehe Sterne

und zu, dass ich mich gleich entferne.

Jetzt hilft nur noch Ibuprofen!



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Kommentare zu diesem Text


 Moppel (15.03.26, 18:14)
Iopf streichel. Ja, Alter is nix für feiglinge, liebe Irene. Bei Kälte wird alles schlimmer...
Lcheln von M.

 niemand meinte dazu am 15.03.26 um 19:41:
Krankheiten sind prinzipiell nicht für Feiglinge   ;)     Liebe Monika. Bei Kälte verschlimmert sich so einiges, besonders wenn es sich um Schmerzen im Bewegungsapparat handelt. Ich merke das, wenn es draußen warm ist, lockern sich die Muskeln und ich kann entspannter radeln. Mit liebem Dank und liebem Gruß zurück, Irene
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