Jägerlatein

Alltagsgedicht zum Thema Ironie

von  niemand



Es wird ne Sau durchs Dorf gejagt,

inzwischen schon die zigste -

Dem Tier, dem solches nicht behagt,

das quiekt und grunzt: Mich kriegste

du Mensch, der mir das angetan,

bestimmt nicht in die Hände.

Ich laufe nur, so lang ich kann,

dann hat der Spuk sein Ende.


Da naht ein Mensch, rennt hinterher

[er kann die Jagd nicht lassen] -

flink ist die Sau und kiloschwer,

somit auch kaum zu fassen.


Der Mensch, der solchen Schinken liebt,

greift hin, jedoch die Sau zerstiebt.


Ein Wölkchen ziert noch Tieres Weg,

dann sieht man es entschweben,

mit Grunzelaut: Bin nur ein Fake -

heut wirds kein Schinken geben!



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Kommentare zu diesem Text


 Moppel (28.02.26, 19:40)
Manche Sau isr halt nur ein Gerücht...

drum hüte sich, wer Säue findet,
dass er sich rennend an sie bindet... GGG von M.
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