Schöner Tag

Alltagsgedicht zum Thema Beobachtungen

von  niemand



Sonnenschein, am Himmel nicht ein Wölkchen -

Ausgeh-Mut! In Stille ruht der See.

Durch die Promenade walkt ein Völkchen,

leicht malade noch von Winters Weh.


Von den Bänken starren Pensionisten

Löcher in des Frühlings warme Luft -

etwas was sie lange Zeit vermissten.

Bäcker Blume spendet Bohnenduft.


Ein paar Rentner, müde vom Spazieren,

geben vor dem Gasthaus sich die Kanne,

doch die Art wie sie im Kaffee rühren,

zeugt nicht von Bestellung erster Sahne.


Weiße Bote flirten mit dem Ufer -

in das Wasser starrt ein großer Schwan,

wie ein sehnsuchtsvoller, weißer Rufer,

von dem Spiegel-Bild ganz angetan.


Radler, ihrem Fit-Bike treu verbunden,

tun als sei das Dasein reinste Flucht.

Damen drehn mit Hunden Gassi-Runden,

deren Unreinheiten man verbucht.


Ein zwei Stunden noch, bevor es dunkelt -

ein paar Runden jedem, der das mag.

Wie das Wetter morgen wird? Man munkelt,

morgen gibt es wieder so nen Tag.




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Kommentare zu diesem Text


 plotzn (04.03.26, 08:33)
Gut beobachtet, liebe Irene!

Und doch ist es ein schönes Gefühl nach Wochen voller Schnee, Matsch und Kälte die Nase in die Sonne zu halten und Vitamin D zu tanken.

Sonnenverwöhnte Grüße
Stefan

 niemand meinte dazu am 04.03.26 um 09:51:
Dankeschön! lieber Stefan, besonders für die Verschlimmbesserung.
Ja, nach so einem langen und miesen Wetter freut sich jeder
ein wenig am beginnenden Frühling      ;)
Mit lieben Grüßen zurück, Irene
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