Sobald, erpicht aufs Sonnenlicht,
sich Blicke heben,
um aufzuleben,
wenn der grelle Schein sie sticht,
denk ich geblendet: Hierbei endet
mein Bestreben -
mich dann zu geben,
wie die andern, kann ich nicht.
Mir schafft das Pein, ich mag den Schein
gedämpften Lichtes,
denn etwas Schlichtes
ist, was gern mein Auge schaut.
Fühl mich geborgen oft am Morgen -
aus dem bricht es,
ein mäßig dichtes
Grau, vor dem mir niemals graut.
Dann schwebt der Tag, wie ich ihn mag,
im feinsten Schleier,
durch Feld und Weiher
und verzaubert mir das Sein
Ich schau entzückt, so zart geschmückt
wirkt leicht und frei er.
Sogar der Reiher
nickt mir zu auf einem Bein.