Dem Himmel wächst der Zorn,
worüber, weiß man nicht,
ein Groll entlädt sich vorn -
von hinten blitzt ein Licht.
Der Sonne Gleiss entschwand,
die Zornesfalte schwillt -
ein Atem geht durchs Land,
dem wohl Zerstörung gilt.
Er zieht durch Strauch und Baum
und zerrt an Laub und Ast -
der Lichter helle Raum
wirkt dumpf und Furcht erblasst.
Als dann, mit dunkler Wut,
er Wolkenbäuche presst,
entlädt sich eine Flut
und nässt ... und nässt … und nässt ...
Bald hat er es geschafft -
die Zornesfalte weicht.
Das Licht gewinnt an Kraft.
Für heute reicht es, reicht
um wieder froh zu sein.
Ein Blick hinauf, man staunt -
wie scheint doch, nach solch Pein,
der Himmel gut gelaunt!