Donnerlittchen

Gedicht zum Thema Natur

von  niemand



Dem Himmel wächst der Zorn,

worüber, weiß man nicht,

ein Groll entlädt sich vorn -

von hinten blitzt ein Licht.


Der Sonne Gleiss entschwand,

die Zornesfalte schwillt -

ein Atem geht durchs Land,

dem wohl Zerstörung gilt.


Er zieht durch Strauch und Baum

und zerrt an Laub und Ast -

der Lichter helle Raum

wirkt dumpf und Furcht erblasst.


Als dann, mit dunkler Wut,

er Wolkenbäuche presst,

entlädt sich eine Flut


und nässt ... und nässt … und nässt ...


Bald hat er es geschafft -

die Zornesfalte weicht.

Das Licht gewinnt an Kraft.

Für heute reicht es, reicht


um wieder froh zu sein.

Ein Blick hinauf, man staunt -

wie scheint doch, nach solch Pein,

der Himmel gut gelaunt!



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Kommentare zu diesem Text


 Moppel (01.05.26, 18:23)
heiter sich ins Wetter ( und anderes)fügen, so wirkt es auf mich... Schmunzeln von M.
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