Er steht mit grauem Staub geschmückt
In einer Ecke im Regal
Der große matte Bilderrahmen
Er glänzte hell vor langer Zeit
Wir gaben uns schon Kosenamen
Das Abdeckglas, der Rand geschliffen
Blickt trüb wie krankes Augenlicht
Doch wach mein Blick auf all die Zeiten
Trotz Zeichen der Vergänglichkeit
Und stets Versöhnen nach dem Streiten
Der Rausch der früheren Jahrzehnte
Gefühltes unbegrenztes Glück
Ein Lachen dringt durch Raum und Zeit
Und durch den milchig trüben Schleier
Verklärt sich die Vergangenheit
Ich halte ihn in meinen Händen
Die Zeit steht still für den Moment
Und sehe seltsam hell und klar
Trotz aller Stürme, aller Beben
Wie schön die Zeit mit dir doch war…