Feuer unter Asche

Gedicht

von  Drita

Restzeit.

Spritzen,
blind geworden im Warten.

Medikamente
für Herz, Niere,
das Schweigen im Kopf.

Staubblumen
erinnern sich ans Blühen.

Entfärbte Fotografien
bewahren,
was sich längst entzog.

Rauch hängt noch
über Gesprächen
ohne Mund.

Die Vase zerbrochen.

Ein Kuss,
der nicht blieb.

In meinem Zimmer:

Feuer unter Asche.

Ich bleibe
im Gewesenen.



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