Wehmut.

Gedicht zum Thema Nachdenkliches

von  franky

Wo Wald und Wiesen in den Schatten stellen,

beginnt das Licht im Jenseits aufzuhellen.

Weißdorn kann sich nicht mehr groß bewehren,

versucht den Ablauf umzukehren.

 

Blähungen im Knie sind wie weggeblasen.

Beim Stuhlgang hört das Herz dann auf zu rasen.

Um Nichts in der Welt scheint das aufgesetzt,

Gedröhnte Wahrheit feitet bis zu Letzt.  

 

Blauregen hütet deine Speisen,

versucht dünnes Leben einzukreisen.

 Wer nur einen Schritt daneben wagt,

nie mehr um sein dünnes Leben klagt.

 

Impressionen die mich ständig mahnen,

lassen eine tiefe Wehmut ahnen.



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Kommentare zu diesem Text


 Saira (11.07.26, 14:16)
Hi, lieber Franky,

die ungewöhnliche Verbindung von Naturbildern, körperlichen Empfindungen und nachdenklichen Tönen erzeugt eine eigentümliche Atmosphäre zwischen Realität, Traum und Vergänglichkeit.

Besonders die Schlusszeile bündelt die zuvor verstreuten Eindrücke zu einem stillen Gefühl von Melancholie. 

Liebe Grüße
Sigi
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