Ohnmacht

Gedicht zum Thema Melancholie

von  Janna

Als ob der Herbst von meiner Wehmut wüsste,
von Todessehnsucht und Verlorenheit
und mich wie ein Geliebter tröstend küsste,
der mir mit Inbrunst seine Nähe weiht;

so zieht er einen Schleier bis zur Stirn,
vernebelt Sinne und betäubt die Haut.
Von unten spüre ich den alten Firn,
von innen Gletschereis, das nie mehr taut.





Anmerkung von Janna:

2009

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Kommentare zu diesem Text


 Aber (21.07.26, 19:21)
Man muss dem Herbst hoch anrechnen, dass er trotzdem immer wieder kommt.

 Schtzngrrrrm (21.07.26, 19:29)
WIE SCHÖN, DASS ER NOCH ÜBER EINEN MONAT ENTFERNT IST. 

 plotzn (22.07.26, 08:03)
Die Ohnmacht kann ich verstehen, liebe Janna. Die Tage werden kürzer und die Dunkelheit verschafft sich Raum. 

Inzwischen freue ich mich aber auf den Herbst, endlich Aussicht auf Regen und keine unerträglichen Temperaturen mehr...

Liebe Grüße
Stefan
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