Stirb nicht,
bevor du hörst,
wie die Stille
unter den Wurzeln
der Nacht wächst.
solange das Wort
dir noch ein Fenster hat,
durch das es atmen kann.
Stirb nicht
mit leeren Händen.
Selbst der Stein
bewahrt
die Erinnerung an das Wasser,
selbst die Asche
kennt den Namen
der Flamme.
Es gibt Tage,
die barfuß
über die Brust der Erde gehen,
und niemand
hört ihren Schritt.
Bleib.
Bis dein Schatten
sich nicht mehr
vor dem Licht
fürchtet.
Bis dein Herz
lernt,
auch für das zu schlagen,
was nicht
zurückkehrt.
Und wenn der Tod
deinen Namen ruft,
möge er dich finden,
wie du
mit dem Wind sprichst,
mit einer Eiche,
oder mit einem Vogel,
der nicht weiß,
was Ende heißt.
bevor die Stille
deine Stimme
als einen Samen annimmt,
der niemals aufhört,
zu keimen.