Der erste Tod … als meine Lippen noch „Freiheit“ murmelten. Der zweite … als ich mir wünschte, nach Erde zu riechen – und doch weiterlebte. Der dritte … als ich dem Mörder mit Spott begegnete und er mich dennoch nicht vollendete. Der vierte … ein Jahrhundert, das sich selbst vergisst. Der fünfte … als das Lamm meiner Seele verstummte. Der sechste … als selbst der Blick der Schlange vor dem menschlichen Spiegel zurückwich. Der siebte … als das Kind in mir nicht mehr weinte. Der achte … im Namen des Heiligen – und doch blieb mein Leben als Pfand zurück. Der neunte … als meine Welt in Dunkel fiel. Der zehnte … wenn kein Moment mehr mir gehört, wenn sich alles wiederholt und die Welt flach wird, ohne Tiefe, ohne Kreis.
Meine Geburt an jenem Frühlingsmorgen war eine Festung.
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