Atemmedaillons

Gedicht

von  Drita


Eines Tages

verstummte das Lied.


Klage.

Schrei.


Die Medaillons des Atems
gaben sich
dem Gewesenen hin.


Keiner sah es.


Keiner
hörte.


Wie viel Gesang
durch mich ging.


Wie viel Weinen.

Wie viel Schrei.


Der Himmel
hat die Müdigkeit gelernt.


Alles
fiel
in Schlaf.


Geblieben:

ein kalter Stern.


Bücher,

übervoll
von Zeichen.


In einer Schublade

atmet
das Ungesagte.



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