Die Hand

Gedicht zum Thema Selbstironie

von  niemand



Die Hand neigt sich entspannt

zum Tisch und werkt -

sie wirkt gelassen, hat ihn kaum bemerkt,

den Pfirsich an des Tages Arbeitsstätte,

zu dessen Glätte sie nicht mehr gelangt.


Sie schält grad Obst, sie krankt nicht

am Vergleich, denn Hand ist Hand

und somit arbeitsreich.


Ich kranke und vergleiche vehement,

mit Pfirsich-Glätte, dieses Pergament

zu dem, im Lauf der Jahre, sie mutiert -

wie gut, dass eine Hand kein Zweifel spürt.


Sie werkt so zuverlässig, wirkt gelassen -

nur ich, ich altes Huhn, mag es kaum fassen.



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