Es existiert so gut es eben kann,
vom Sein gebeutelt,
von der Zeit verschlissen,
schaun seine trüben Glasaugen mich an -
gern würd ich was vom Innenleben wissen.
Zuweilen huscht ein Schatten
durch die Luken,
als wollt wer gucken was sich draußen tut,
doch bald darauf versagt wohl dessen Mut-
es schwindet
wie ein leicht nervöses Zucken.
Oft glaubte ich [auf Treppen
rauf wie runter]
so etwas wie ein Wesen zu erspähen,
doch regte nur die Fantasie sich munter -
was niemals sollte,
wurd auch nie gesehen.
Nur manchmal öffnet sich die Tür allein,
als wollt der Bau sein Innenleben lüften -
von unerwünschten Düften es befrein.
Direkt davor stehn allerlei Gewächse
die, trotz Verfalls des Hauses,
üppig blühen.
Man könnt, bei schlechtem Willen,
Schlüsse ziehen,
in Richtung Seele, Kerker,
Geist und Hexe.