Sommertanz

Gedankengedicht zum Thema Mensch und Natur

von  Martina



Der Sommer tänzelt zwischen
roten Mohn, als wolle er mich necken
seine Hitze brütet in meinem Haar,
in dem Gänseblümchen stecken.

Ein tiefer Seufzer fällt aus meinem Munde, 

was sehnt es mich nach früher Morgenstunde, 

wo der Tau den Frauenmantel mit Glitzer benetzt,
alle schlafen und niemand wird verletzt, 

weder durch Wort
noch durch den Lärm der quirligen Stadt, 

ich sehe mich lieber
an blühenden Lindenbäumen satt.

Atme ihren süßen Duft,
so zart und honiggleich,
es friedet das Herz
und macht die Seele weich.

©M.Brandt



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