Der Sommer tänzelt zwischen roten Mohn, als wolle er mich neckenseine Hitze brütet in meinem Haar,in dem Gänseblümchen stecken.Ein tiefer Seufzer fällt aus meinem Munde,
was sehnt es mich nach früher Morgenstunde,
wo der Tau den Frauenmantel mit Glitzer benetzt,alle schlafen und niemand wird verletzt,
weder durch Wortnoch durch den Lärm der quirligen Stadt,
ich sehe mich lieber an blühenden Lindenbäumen satt.Atme ihren süßen Duft,so zart und honiggleich,es friedet das Herzund macht die Seele weich.©M.Brandt