Im Traum vernahm ich einen leisen Klang, der mich durch einen stillen Garten führte, bis mich ein Mann mit leiser Hand berührte; er trat hervor aus einem dunklen Gang.
Er hielt ein Blatt, aus dem ein Mädchen sang, von einer Angst, die sie seit Jahren spürte. Ich stand und schwieg, weil mich ihr Schicksal rührte, bis auch der letzte Ton im Wind verklang.
Er sprach: „Das Blatt verrät die Wahrheit nicht, doch kannst du diesem Kind die Stimme geben. Bewahr den Traum und dieses kleine Licht.“
Sie stand im Regen, sah die Blätter schweben. Am Morgen sah ich sie, vergaß sie nicht. Ich schrieb, und ihre Welt begann zu leben.