Opa Gehrke
Prosagedicht
von Redux
Kommentare zu diesem Text
Tja,
manchmal kann man tatsächlich den Eindruck gewinnen, dass diese besondere Spezies im Aussterben begriffen ist.
Hoffentlich erlebe ich das Finale nicht mehr!
.
manchmal kann man tatsächlich den Eindruck gewinnen, dass diese besondere Spezies im Aussterben begriffen ist.
Hoffentlich erlebe ich das Finale nicht mehr!
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Nein, es gibt sie noch. Und das Finale ist noch längst nicht in Sicht.
Das glaube ich.
Das glaube ich.
Es gab sie, die Zeit mit mehr Gemütlichkeit. Es gab auch die Menschen, die den Inbegriff für Menschlichkeit erfüllten.
Es gibt sie auch heute noch, diese Menschen, aber sie wirken wahrscheinlich verlorener in unserer Zeit, in der so viel verlorengeht.
Eine schöne Verserzählung.
Liebe Grüße
Sigrun
Es gibt sie auch heute noch, diese Menschen, aber sie wirken wahrscheinlich verlorener in unserer Zeit, in der so viel verlorengeht.
Eine schöne Verserzählung.
Liebe Grüße
Sigrun
und bei mir wars Tante Martha

Danke, ihr zwei, sie werden sicherlich seltener, diese Originale, aber ich wiederhole mich: sie gibt es noch!
Teolein (70)
(30.08.23, 10:17)
(30.08.23, 10:17)
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Na ja, nicht ganz, ich bin Münsterländer.
Und die Leute aus dem Pott unterscheiden sich von den Münsterländern doch bisweilen gewaltig, auch wenn wir Westfalen sind.
Aber ich habe 5 Jahre in Bottrop gearbeitet und habe sie alle, kreuz und quer, kennen und lieben gelernt.
Und die Leute aus dem Pott unterscheiden sich von den Münsterländern doch bisweilen gewaltig, auch wenn wir Westfalen sind.
Aber ich habe 5 Jahre in Bottrop gearbeitet und habe sie alle, kreuz und quer, kennen und lieben gelernt.
Jau, Herbert, so is dat.
Dem wird erspart so mancher Scheiß,
der wie Opa nicht zu viel weiß.
Lernwillige Grüße
Ekki
Dem wird erspart so mancher Scheiß,
der wie Opa nicht zu viel weiß.
Lernwillige Grüße
Ekki
Manchmal trifft das tatsächlich zu.
Ich denke da an meine 86 jährige Mutter, die sonntags ganz früh zur Kirche geht und nachmittags mit dem Auto ihre 2 oder 3 Freundinnen einlädt und ein Bauerncafe nach dem anderen abklappert.
Sie lebt in ihrer kleinen Welt und hat kaum eine konkrete Ahnung von Klimaerwärmung, Flüchtlingspolitik, Ukrainekrieg etc etc und freut sich wie ein Kind über ihre Tomaten, die sie auf ihrer Terrasse zieht.
Manchmal beneide ich sie....
Ich denke da an meine 86 jährige Mutter, die sonntags ganz früh zur Kirche geht und nachmittags mit dem Auto ihre 2 oder 3 Freundinnen einlädt und ein Bauerncafe nach dem anderen abklappert.
Sie lebt in ihrer kleinen Welt und hat kaum eine konkrete Ahnung von Klimaerwärmung, Flüchtlingspolitik, Ukrainekrieg etc etc und freut sich wie ein Kind über ihre Tomaten, die sie auf ihrer Terrasse zieht.
Manchmal beneide ich sie....
an Hansa Bier erinnere ich mich auch noch, dass kann man aber nur zum Büchsenstechen gebrauchen

Ich hätte fast gesagt: Hauptsache, es dickt....
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Agnete (66)
(30.08.23, 20:21)
(30.08.23, 20:21)
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Wenn ich das schaffe: was will ich noch mehr?
Danke, Agnete
Danke, Agnete
In Wuppertal gab es 1998 kein Hansa-Pils bei Aldi. Da gabs nur das gute Karlsquell in der 0,33-Liter-Dose.
Dein Text ist ein schönes Stimmungsbild, aber ich glaube, Menschen, die jünger sind als wir, haben auch wieder Erinnerungen an Menschen, die sie erlebt haben, als sie selbst noch jünger waren, und von denen sie sagen: DAS waren noch Menschen; und Menschen, die unsere Generation als langweilig, nervig, krank, seltsam wahrnimmt, sind für Jüngere die Originale von morgen. Und andersrum wurden die Alten aus den Neunzigern von ihren Vätern, Müttern, Onkeln, Tanten und Gattinnen und Gatten trotz Hansa-Pils deutlich nüchterner wahrgenommen als von uns Nachgeborenen.
Wollen wir Originale werden?
Schöne Grüße
Dein Text ist ein schönes Stimmungsbild, aber ich glaube, Menschen, die jünger sind als wir, haben auch wieder Erinnerungen an Menschen, die sie erlebt haben, als sie selbst noch jünger waren, und von denen sie sagen: DAS waren noch Menschen; und Menschen, die unsere Generation als langweilig, nervig, krank, seltsam wahrnimmt, sind für Jüngere die Originale von morgen. Und andersrum wurden die Alten aus den Neunzigern von ihren Vätern, Müttern, Onkeln, Tanten und Gattinnen und Gatten trotz Hansa-Pils deutlich nüchterner wahrgenommen als von uns Nachgeborenen.
Wollen wir Originale werden?

Schöne Grüße
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. 100%
Nachtrag: ähm, sagte ich 100%?...Bis auf das mit dem "Hans A." Das gab´s in Göttingen, ´98 auch als Dosenbier.
Nachtrag: ähm, sagte ich 100%?...Bis auf das mit dem "Hans A." Das gab´s in Göttingen, ´98 auch als Dosenbier.

Antwort geändert am 30.08.2023 um 22:52 Uhr
Hallo ihr zwei,
nein, das will ich nicht. Wenn ich ein Original werden sollte, was ich nicht glaube, dann nicht, weil ich es wollte.
Und ich wollte in meinem Text auch nichts verklären, mir ging es tatsächlich in erster Linie um ein Stimmungsbild, was ich so ähnlich wahrgenommen hatte.
Es sollte keine Idealisierung von Menschen und Orten sein, wo nichts zu idealisieren war.
Es sollte eher dieses Stimmungsbild sein.
nein, das will ich nicht. Wenn ich ein Original werden sollte, was ich nicht glaube, dann nicht, weil ich es wollte.
Und ich wollte in meinem Text auch nichts verklären, mir ging es tatsächlich in erster Linie um ein Stimmungsbild, was ich so ähnlich wahrgenommen hatte.
Es sollte keine Idealisierung von Menschen und Orten sein, wo nichts zu idealisieren war.
Es sollte eher dieses Stimmungsbild sein.
Eine toll formulierte Würdigung. Und das hat mit Würde zu tun.
Kompliment!
LG
Eiskimo
Kompliment!
LG
Eiskimo