anfang

Gedicht zum Thema Rausch

von  moonlighting

anfang


ich
fange
an
auszulaufen
fühle
keine
schmach

die
wunden
kalt
steh
ich
am
anfang

dunkle
schatten
flackern
durch
meine
gedanken

das
licht
begraben
durch
tierische
lust

meine
träume
ausgelöscht
durch
triebe

zerfließen
wie
wellen
am
strand

glühende
eisen
berauschen
mein
sein

versuche
sie
zu
kühlen
doch
die
hitze
verzehrt
mich

kniend
im
gebüsch
versink
ich
trunken
im
sturm
der
wollust

lab
mich
an
deiner
haut
und
verhindere
deine
wiederkehr

meine
zunge
gierig
deine
kraft
aufleckt

deine
elysäische
haut
mich
ekstatisch
umhüllt

strahlend
mein
tunnel
der
befreiung

verschobene
harmonie
schnellt
in
mein
bewusstsein


© Moonlight 2010

Kommentare zu diesem Text


 ViktorVanHynthersin (27.04.11)
Deine Worte gefallen mir ausgesprochen gut und mich spricht das Gedicht sehr an. Lediglich die Gestaltung würde ich überdenken wollen, da es das Lesen (für mich) erschwert.
Herzliche Grüße
Viktor

 moonlighting meinte dazu am 28.04.11:
Danke Viktor für deinen Kommentar im grunde genommen war ich mir auch unsicher über die Schreibweise.

LG
Moonlight

 irakulani (27.04.11)
Liebe Moonlighting- ganz im Gegenteil zu Viktor, finde ich: gerade die Form deines Gedichtes unterstreicht die Wirkung der Worte! Unbedingt so lassen!

Fasziniert und angerührt, grüßt dich herzlich,
Ira

 moonlighting antwortete darauf am 28.04.11:
Danke danke danke.....ich freu mich.

LG
Moonlight

 EkkehartMittelberg (22.05.11)
Beeindruckend, wie hier die perverse Psyche eines Treibtäters offen gelegt wird. Ob man in der letzten Strophe das Wort "verschobene" weglassen oder besser durch "egozentrische" ersetzen sollte?
Ekki

 moonlighting schrieb daraufhin am 23.05.11:
Danke für die Worte Ekki.......ich muss darüber nachdenken.....


LG
Moonlight
(Antwort korrigiert am 23.05.2011)
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