Dum spiro, spero
Gedanke zum Thema Schmerz
von Seelenfresserin
Anmerkung von Seelenfresserin:
Dum spiro, spero = Solange ich atme, hoffe ich.
Kommentare zu diesem Text
Ja der tiefste Schmerz und die höchste Freude kennen keinen Ton und kein Wort.
LG Peer
LG Peer
Desideira (32)
(28.07.12)
(28.07.12)
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sicher liebe Seele?
ja, ich denke schon,
hast schon recht ^^
ich hätte aber eher geschrieben,
dass Schmerz wie die Ebbe und
die Flut ist...
denn Sie kommt und geht,
sie vertreibt und füllt
zu manch dunkler Stund
unsere Vergangenheit
mit neuen Schmerzen. Denke ich mal.
Und solange man atmet sowieso (schöne überschrift)
Lg, Konti
ja, ich denke schon,
hast schon recht ^^
ich hätte aber eher geschrieben,
dass Schmerz wie die Ebbe und
die Flut ist...
denn Sie kommt und geht,
sie vertreibt und füllt
zu manch dunkler Stund
unsere Vergangenheit
mit neuen Schmerzen. Denke ich mal.
Und solange man atmet sowieso (schöne überschrift)

Lg, Konti
Hallo Jenny,
rein formal finde ich hier drei Sätze, die du in Ein- bis Zwei-Wort-Umbrüche verlyrikst. Mhh. Warum lässt du den Gedanken nicht einfach als Gedanken stehen? So ganz klar und schlicht und untheatralisch:
Inhaltlich vermag ich deinem Gedanken nicht so ganz zu folgen. Wenn ich ins Bild gehe und mich ans Meer setze, dann sehe ich die Wellen kommen und gehen. Sie spülen also nicht nur fort, sie spülen auch heran. Und: Würde Schmerz tatsächlich alle Gedanken fortspülen, so wäre er ein sich selbst beseitigender Mechanismus. Denn ohne Gedanken kein Schmerz.
Liebe Grüße, Ira
rein formal finde ich hier drei Sätze, die du in Ein- bis Zwei-Wort-Umbrüche verlyrikst. Mhh. Warum lässt du den Gedanken nicht einfach als Gedanken stehen? So ganz klar und schlicht und untheatralisch:
Schmerz ist wie das Meer. Es spült alle Gedanken und Sorgen fort. Die Vergangenheit treibt für den Augenblick in die Weite des Nichts.
Inhaltlich vermag ich deinem Gedanken nicht so ganz zu folgen. Wenn ich ins Bild gehe und mich ans Meer setze, dann sehe ich die Wellen kommen und gehen. Sie spülen also nicht nur fort, sie spülen auch heran. Und: Würde Schmerz tatsächlich alle Gedanken fortspülen, so wäre er ein sich selbst beseitigender Mechanismus. Denn ohne Gedanken kein Schmerz.

Liebe Grüße, Ira
Die vielen Wort-Umbrüche wirken auf mich auch wie der bemühte, aber wenig taugliche Versuch, den Gedanken aufzuwerten.
Liebe Grüße, Dirk
Liebe Grüße, Dirk
Hallo Ira,
"Denn ohne Gedanken kein Schmerz"
Ich stimme dem zu, was den psychischen Schmerz angeht.
Beim körperlichen habe ich die Erfahrung gemacht, dass man nicht mehr denkt, solange man buchstäblich Sternchen sieht. Aber danach! Insofern käme auch ich mit dem Bild von Ebbe und Flut besser zurecht.
Liebe Grüße
Song
"Denn ohne Gedanken kein Schmerz"
Ich stimme dem zu, was den psychischen Schmerz angeht.
Beim körperlichen habe ich die Erfahrung gemacht, dass man nicht mehr denkt, solange man buchstäblich Sternchen sieht. Aber danach! Insofern käme auch ich mit dem Bild von Ebbe und Flut besser zurecht.
Liebe Grüße
Song
Hm, und ich dachte, man denkt dennoch beim Schmerz, wie schön diese sind oder aber man prügelt solange (zb: auf wand) darauf ein, dass man die Sternchen mit einer krankhaften Sicht (kein gedanke mehr, sondern ein freudengefühl) übersieht bis einem klar wird das man den Kampf gegen einen Boxsack (der unbenutz nebendran steht) verloren hat. Und dann die Flut der Erkenntnis kommt und man aus Hilflosigkeit wie auch Frust am liebsten als weiter drauf schlagen würde. Und die Schmerzen nicht fühlt. Erst im dannach, wenn sich alles abklingt.
Aber ok, es gibt verschiedene Schmerzformen und Hintergründe dazu, die hier nicht ganz aufgeschrieben wurden.
Nur die Sicht mit der innerlichen Hoffnung.
Lg, Konti
(Antwort korrigiert am 28.07.2012)
Aber ok, es gibt verschiedene Schmerzformen und Hintergründe dazu, die hier nicht ganz aufgeschrieben wurden.
Nur die Sicht mit der innerlichen Hoffnung.
Lg, Konti
(Antwort korrigiert am 28.07.2012)
nomeansno (32)
(02.08.12)
(02.08.12)
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Es gibt auch psychische Schmerzen, die jemandem den Verstand rauben, sodass er eine Zeitlang nicht in der Lage ist, Gedanken zu fassen.
LG
Ekki
LG
Ekki