Briefe schreibt mein Schreibprogramm

Groteske zum Thema Schreiben

von  Jorge

Ich rief mein Schreibprogramm auf und forderte,  bis zum Abend einige freundliche Briefe an alle meine Bekannten zu schreiben.
Am Abend traute ich meinen Augen kaum, alles war vorbildlich erledigt und professionell abgelegt.

Im Postausgang erschienen unter Entwürfe  alle diese Briefe. Es brauchte nur noch eines Klicks und meine Auftragsarbeit war erledigt.

Da ich das Schreibprogramm noch mit Duden Rechtschreibkorrektur gekoppelt habe, gab es keine Möglichkeit, dass ich  mich blamierte.
Was hätte ich früher für Zeit und Geld gespart. Allein meine Doktorarbeit hat mich ein Vermögen gekostet.

Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.

Kommentare zu diesem Text


 Didi.Costaire (08.11.15)
Das ist eine tolle Idee, Jorge!
Ich bin technisch auch ganz gut ausgestattet und nutze ein Fernsehprogramm. So schaue ich dir nun zu, wie du diese Worte liest.
Liebe Grüße, Dirk

 Jorge meinte dazu am 08.11.15:
Wie sage ich immer: besser gut ausgestattet als schlecht bestattet!
Sonntagsgrüße
Jorge

 JohndeGraph (08.11.15)
Es gibt ja den Gedanken, dass wenn du eine Gruppe von Affen endlos lange auf eine Schreibmaschine einhauen läßt, dass sie dann irgendwann ein lesbares Buch schreiben. Das sollte nur ein Gedanken Experiment sein zum Thema Unendlichkeit und Verständnis. Die heutige Technik ist von dem Verständnis, was sie da macht, ja genau so weit entfernt wie diese ewig tippenden Affen. Erst wenn wir tatsächlich eine echte künstliche Intelligenz erschaffen, wären wir in der Lage solche Aufgaben zu deligieren, wie du sie hier beschreibst. Dieter Nuhr als Satiriker sagt dazu in einem seiner Programme, dass es wohl irgendwann Autos geben wird, die alleine am Sonntag die Mutter besuchen (ohne einen Fahrer), da sie wissen was wir wollen, bzw nicht wollen und es dann selber entscheiden. Nu(h)r stellt sich dann die Frage, ob Sie die intelligenten Fahrzeuge dann nicht sowieso lieber das machen, was sie selber wollen, da sie uns nicht mehr brauchen. Daran mußte ich denken, als ich deinen Text gelesen habe. Außerdem sollten wir dieses künstliche Konstrukt dann wohl auch besser behandeln, wenn wir nicht sämliche Apps vom Jamba Sparabo auf einmal auf unseren Kisten finden wollen. Angefangen vom lustigen Nilpferd, dem Kauf von 200 Aktien einer demnächst Pleite gehenden Firma und der beliebten App für 12 jährige: Hot ore Not? Die uns dann sicher aus sämlichen Partnervermittlungsagenturen von Karlsruhe bis Japan, bereits 2000 Vorschläge macht, wer uns alles so richtig Scheiße findet! Na ist das nicht erstrebenswert? Ich würde es mir ja noch mal überlegen und tippe meine Texte daher doch lieber (noch) selber. Mit lachenden Grüßen J.d.G.

 Jorge antwortete darauf am 08.11.15:
Wenn du dir nicht zu schade bist, selber zu tippen, nur zu.
Ich antworte dir ja heute am Sonntag auch mit der Tastatur. Mein Schreibprogramm hat heute seinen freien Tag und will mal eine entfernte Verwandte besuchen.

Heitere saludos
Jorge

 AZU20 (08.11.15)
Kannst Du mir das Programm mal rüberreichen? LG
chichi† (80) schrieb daraufhin am 08.11.15:
Diese Antwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.

 Jorge äußerte darauf am 08.11.15:
Es ist leider ein geschütztes Programm. Ich habe es, so glaube ich, als Newsletter personali vom Vatikan bekommen.
Tut mir leid für euch!

LG
Jorge

 TrekanBelluvitsh (08.11.15)
Sehr geehrter Herr/Frau ...,
Lieber KV-User ...,

Mit großer Freunde habe ich deinen Text/deine Suppe gelesen/gegessen. Er/Es/Sie war/waren hervorragend/unbeschreiblich/gut, aber verbesserungswürdig/unter deinem Niveau. Da fehlte nichts/nur noch ... und die Leselupe/der Löffel haben den Genuss/den Verzehr sehr erleichtert. Ich werde mich in nächster Zeit bestimmt mal wieder/nie mehr melden.

Mit freundlichen Grüßen Ihr/Dein

TB
(Kommentar korrigiert am 08.11.2015)

 Jorge ergänzte dazu am 08.11.15:
Mit diesen Textbausteinen kannst du dich schon bei meinem Programmierer einfinden. Er buddelt öffentlich am Kollwitz Platz in Berlin jeden Freitag ab 13:30 Uhr.

LG
Jorge

 TrekanBelluvitsh meinte dazu am 08.11.15:
Na, um so etwas Feines zu finden, muss man aber schon ziemlich tief buddeln...

 Jorge meinte dazu am 08.11.15:
... ganz tief !!!
Sätzer (77)
(08.11.15)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.

 Jorge meinte dazu am 08.11.15:
Die Realität von Morgen können wir uns Heute sicher gar nicht vorstellen.
In unseren besten Jahren schrieben wir noch mit Blaupapier und Durchschlagpapier und hatten Tippex parat.
Solche Mini Handys, die Nachrichten und Fotos in Sekundenschnelle um die Welt jagen, wären damals für uns Werkzeuge des Teufels gewesen.
LG
Jorge
Zur Zeit online:
keinVerlag.de auf Facebook keinVerlag.de auf Twitter keinVerlag.de auf Instagram