non scholae....

Aphorismus zum Thema Schule/ Studium

von  eiskimo

Bei einem guten Lehrer kriegen nur einige gute Noten. Verdient.
Bei einem schlechten Lehrer kriegen alle guten Noten. Geschenkt.

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Kommentare zu diesem Text


 Isaban (21.02.18)
Hallo eiskimo,

ich bin mir zwar nicht 100%ig sicher, ob ich das nicht schon einmal irgendwo so ähnlich gehört oder gelesen habe (wobei manche Aphos einfach so einleuchtend sind, dass man unwillkürlich annimmt, dass man sie schon kennen würde), aber:

Ich finde diesen Apho richtig gut.

Liebe Grüße

Sabine
NimbusII (42) meinte dazu am 21.02.18:
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 eiskimo antwortete darauf am 21.02.18:
Danke,liebe Sabine, für das Lob. Mich hat es als Schüler immer frustriert, wenn die Maßstäbe nicht stimmten. Und die Lehrer, die die guten Noten verschenkten, nahmen damit ja erst einmal sich selbst aus der Schusslinie - keiner hinterfragte deren Unterricht, und keiner legte je Einspruch gegen die gute Note ein... Letztlich war es eine Mogelpackung
lG
Eiskimo

 eiskimo schrieb daraufhin am 21.02.18:
Und an Nimbusll:
Ja, klar. In zwei Zeilen kann man nicht groß differenzieren, das sind "Schubladen". Aber meine subjektive Wahrnehmung lässt sich ja durch objektive Gegebenheiten in den Schulen erhärten - siehe der Wust an Förder- und Rechtfertigungsmaßnahmen, die einen Lehrer für seine strengen Noten "bestrafen"... was er sich mit guten Noten elegant erspart...
vG
Eiskimo

 niemand (21.02.18)
Das setzt natürlich voraus, dass man 100 pro weiß, was ein "guter" und was ein "schlechter Lehrer" ist. Und natürlich, wen der Schüler für einen "guten" und welchen er für einen "schlechten Lehrer" hält.
Ein "schlechter Lehrer", welcher gute Noten verteilt, könnte für manchen Schüler ein "guter" sein und umgekehrt
Jetzt käme es noch darauf an, ob ein "guter Lehrer" auch ein guter Pädagoge ist und ob man seine Güte nur nach einem sturen
einpauken Lassen bewertet, oder ob da vielleicht noch eine
Fähigkeit der guten und nachhaltigen Wissensvermittlung
berücksichtigt werden müsste. Und dann gibt es noch Lehrer,
welche so von sich überzeugt sind, dass ihrerseits absolut kein Zweifel an der eigenen Güte stattfindet=Belehrer. Diese Sorte
findet man nicht nur in den Schulen
Mit lieben Grüßen, niemand

 eiskimo äußerte darauf am 21.02.18:
Hallo, niemand
Es gibt natürlich alle möglichen Konstellationen, und jede Lehrer-Schüler-Beziehung ist individuell. Aber so, wie Schule heute tickt, wird der Lehrer, der sich noch traut, Minderleistung auch als solche zu deklarieren, durch einen Wust an Förder- und Rechtfertigungsmaßnahmen "bestraft" . Das Notenspektrum etwas nach oben zu verschieben (die schlechteste Note ist die Vier) erspart ihm dann einen Haufen Mehrarbeit. Und Nicht-Eingeweihte fragen sich, warum wir plötzlich so viele Einser-Abiturienten haben...
vG
eiskimo

 niemand ergänzte dazu am 21.02.18:
Haben solche Lehrer vielleicht nur Angst vor den Eltern der Schüler, welche um ihren Liebling notenmäßig durchzuboxen
zum Gericht rennen könnten Heutzutage darf man alles
Eingeforderte einklagen. Spätestens, wenn sich solche Einser-Abiturienten im Berufsleben zurechtfinden müssen, wird sich herausstellen ob gemogelt wurde, oder nicht. Dann sind Mami und Papi nicht da um alles für ihren Liebling auszubügeln.
Aber das Prädikat "besonders wertvoll, weil Abitur und noch ein gutes" bleibt natürlich hängen und spielt bei der beruflichen
Auswahl eine Rolle. Und so wählt man nicht selten Nieten

 eiskimo meinte dazu am 21.02.18:
Da würde ich jedes Deiner Worte unterschreiben! Irgendwann platzt die Blase....
lG
eiskimo
matwildast (37)
(21.02.18)
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 eiskimo meinte dazu am 21.02.18:
Ja, einverstanden - sofern er das in Klassen mit 30 und mehr Kindern auf die Reihe kriegt. Und wenn er dann noch den Mut hat, chronische Fehlleistungen entsprechend zu benennen, ist er wirklich ein Guter!
à+
eiskimo
matwildast (37) meinte dazu am 21.02.18:
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 eiskimo meinte dazu am 21.02.18:
Mir ging es um die Lehrer und deren "krumme" Notengebung. Die finde ich nicht okay, ähnlich wie eine Mutter, die ihr Kind wider besseres Wissen lobt für schwächliche Leistungen, nur um Ruhe zu haben und damit sie nicht - wenn sie denn ehrlich wäre - das Kind beiseite beiseite nehmen muss, um mit ihm zwei Stunden extra zu üben...
matwildast (37) meinte dazu am 21.02.18:
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Graeculus (69)
(21.02.18)
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 eiskimo meinte dazu am 21.02.18:
Einverstanden! Vielleicht in der Fassung "bekommen nur einige gute Noten"... Dann ist auf alle Fälle - wie der Franzose sagt - der accord ( 2x 3. Pers. Plura) gegeben
Sätzer (77) meinte dazu am 21.02.18:
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