Der Stadtbaum

Kurzgedicht zum Thema Mensch und Natur

von  niemand


Gefangen im Quadrat

filtert er den stinkenden Atem

seiner Stammgäste

welche ihm die Rinde

schwärzen


Hier zu verschwinden

wäre ein Traum -

hätte er ebenfalls Räder

fände ihn niemand mehr


Doch er wurzelt nur -

zwei Mal zwei Meter Erde

reichen manchmal

für kein Leben







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Kommentare zu diesem Text


 AchterZwerg (11.12.21, 07:40)
Wohl wahr, liebe Irene.
Oder um es mit dem vielzitierten Adorno zu sagen: Es gibt kein richtiges Leben im falschen."

Herzliche Grüße
Heidrun

 niemand meinte dazu am 12.12.21 um 16:21:
Wie wahr, wie wahr. Ich kann nur zustimmen,liebe Heidrun!
Mit liebem Dank und herzlichen Grüßen zurück, Irene

 niemand antwortete darauf am 12.12.21 um 16:27:
P.S. ich danke Dir noch für den Verschlimmbesserungsvorschlag.
Der ist gebongt! ;)

 Agnete (11.12.21, 09:27)
ja, dieses Bild schneidet mir auch immer ins Herz, liebe Irene. LG von Monika

 niemand schrieb daraufhin am 12.12.21 um 16:23:
Und je größer der Wohnort, desto schlimmer haben es die Bäume, liebe Monika.
Bei uns sind sie manchmal umzingelt von Kisten der diversersten Art.
Mit liebem Dank und Grüßen, Irene

 nadir (11.12.21, 12:31)
Yepp! Manchmal braucht es mehr zum Leben, als das Leben zu bieten hat.

 niemand äußerte darauf am 12.12.21 um 16:25:
In der Tat, lieber Nadir.
Mit lieben Grüßen und Dank, niemand

 plotzn (11.12.21, 13:49)
Eindringlich geschrieben, liebe Irene.

Würde mehr Menschen die Anzahl ihrer Räder halbieren, wäre der Natur sehr geholfen...

Liebe Grüße
Stefan

 niemand ergänzte dazu am 12.12.21 um 16:29:
Das brächte schon eine ganze Menge, lieber Stefan.
Nur wollen so was die Wenigsten, leider.
Mit liebem Dank und lieben Grüßen, Irene
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