Paul Meek ist ein walisischer Opernsänger, gleichzeitig aber auch ein bekanntes spiritistisches Medium. Dazu schreibt er in der Einführung seiner Autobiographie:
Schon in meiner Kindheit hatte ich Verbindung mit der jenseitigen Dimension und bin seit mehr als 20 Jahren als Medium tätig. Ich empfinde es als eine große Ehre für die geistige Welt arbeiten zu dürfen. Die damit verbundene große Verantwortung habe ich immer sehr ernst genommen!
Dies klingt ja erst einmal recht bescheiden und demütig, sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich hier um einen knallharten Spiritismus handelt.
Er weiß sich in Kontakt mit jenseitigen Wesen, über die er ausführlich berichtet. In deren Kraft und Weisheit vollbringt er - will man seinen Ausführungen Glauben schenken - wirklich erstaunliche Dinge.
Seine empfangenen Botschaften stimmen oft bis ins Detail, und Menschen erleben auch wundersame Heilungen.
Dies alles überrascht mich nicht allzu sehr. Denn solche mediumistischen Berichte sind weltweit gesehen recht zahlreich. Erstaunlich finde ich es allerdings, wenn jemand wie Meek dies mit seinem christlichen Glauben vereinbaren kann. Sich als ein Werkzeug Gottes sieht.
Kennt er nicht die Warnungen der Bibel vor Geisterkontakten und Wahrsagerei? Oder verdrängt er sie?
Da ich selber ja vor meiner Bekehrung zum christlichen Glauben selber Spiritismus betrieben habe, steht für mich außer Frage, dass es sich bei Meeks Geistwesen um dämonische Geister handelt.
Was ich sehr bedauerlich finde, da er - aus meiner Sicht - ein Getäuschter ist. Also nicht ahnt, in welche Falle er da getappt ist.
Da aber nur ein Beispiel von vielen anderen ist, denen es ähnlich ergangen ist.