Ein Nebel steigt,
wird dicht, der Dichter
sinniert
solch Zustand zu verworten.
An manchen Orten
glaubt er stets
den richtgen Reim
dafür zu finden.
Zwei Zeilen stehen,
danach gehts
nicht mehr -
er sieht den Nebel
schwinden.
Schon scheint die Sonne -
welch ein Gleißen!
Jetzt muss
ein neues Schema her.
Sich aus dem Nebel-Reim zu reißen,
das fällt dem Dichter
sichtbar schwer.
Zwei Zeilen stehn
als sie entschwindet -
wo er doch grad
so tief empfindet,
dreht sich das Wetter
Richtung Regen.
Der Dichter fühlt Verdruss
und Qualen.
Auf seinem Tun
liegt heut kein Segen -
die Dichtung muss
ins Wasser fallen.