Die mißlungne Dichtung

Gedicht zum Thema Mensch und Natur

von  niemand


Ein Nebel steigt,

wird dicht, der Dichter

sinniert

solch Zustand zu verworten.

An manchen Orten

glaubt er stets

den richtgen Reim

dafür zu finden.


Zwei Zeilen stehen,

danach gehts

nicht mehr -

er sieht den Nebel

schwinden.


Schon scheint die Sonne -

welch ein Gleißen!

Jetzt muss

ein neues Schema her.

Sich aus dem Nebel-Reim zu reißen,

das fällt dem Dichter

sichtbar schwer.


Zwei Zeilen stehn

als sie entschwindet -

wo er doch grad

so tief empfindet,


dreht sich das Wetter

Richtung Regen.

Der Dichter fühlt Verdruss

und Qualen.


Auf seinem Tun

liegt heut kein Segen -

die Dichtung muss

ins Wasser fallen.






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Kommentare zu diesem Text


 plotzn (05.04.26, 11:36)
Servus Irene,

so ist er, der April. Dak ommt man als dichter mit seinen Stimmungen kaum mehr hinterher...

Liebe Grüße
Stefan
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