Spur aus Salz und Zeit
Gedicht zum Thema Melancholie
von Saira
Kommentare zu diesem Text
Hallo Sigi,
ein anmutiges Gedicht, das einlädt, in den Nachen der Sehnsucht zu steigen und mit dem alten Seemann zu träumen.
Liebe Grüße
Ekki
ein anmutiges Gedicht, das einlädt, in den Nachen der Sehnsucht zu steigen und mit dem alten Seemann zu träumen.
Liebe Grüße
Ekki
Hallo Ekki,
„Nachen der Sehnsucht“ – was für ein wunderschönes Bild! Genau so habe ich Jakob empfunden: als jemanden, der nicht mehr gegen die Erinnerung rudert, sondern sich von ihr tragen lässt.
Danke dir!
Liebe Grüße
Sigi
„Nachen der Sehnsucht“ – was für ein wunderschönes Bild! Genau so habe ich Jakob empfunden: als jemanden, der nicht mehr gegen die Erinnerung rudert, sondern sich von ihr tragen lässt.
Danke dir!
Liebe Grüße
Sigi
Hallo, liebe Saira, diese Gefühle kann ich gut nachempfinden, weil ich früher mal in eine alte Burgruine geklettert bin und dort vor Mäusen und Ratten mit dem Akkordeon ein kleines Konzert in den Abendhimmel gespielt habe.
Aber niemand wusste, woher die Klänge kamen, denn der Weg zu meinem Platz war sehr versteckt.Damals war ich romantisch verrückt, aber dein Gedicht hat meine Erinnerungen geweckt.
Danke!
Reli
Aber niemand wusste, woher die Klänge kamen, denn der Weg zu meinem Platz war sehr versteckt.Damals war ich romantisch verrückt, aber dein Gedicht hat meine Erinnerungen geweckt.
Danke!
Reli
Lieber Reli,
dieses Bild von dir in der Burgruine, verborgen zwischen Mäusen, Ratten und Abendwind, mit dem Akkordeon in den Händen – das hat selbst etwas zutiefst Poetisches.
Ich danke dir dafür.
Herzliche Grüße
Saira
P.S.: Was für ein Avatar! Sehe ich dich mit Beuys?
dieses Bild von dir in der Burgruine, verborgen zwischen Mäusen, Ratten und Abendwind, mit dem Akkordeon in den Händen – das hat selbst etwas zutiefst Poetisches.
Ich danke dir dafür.
Herzliche Grüße
Saira
P.S.: Was für ein Avatar! Sehe ich dich mit Beuys?
Hallo liebe Sigrun!
Dein Text trägt etwas sehr Seltenes in sich — diese stille, warme Melancholie, die nicht traurig macht, sondern tief berührt. Jakob wirkt, als gehöre er längst halb zur See, halb zur Erinnerung. Besonders schön ist, wie Erna nicht als Verlust erscheint, sondern als leise Gegenwart, die geblieben ist. Und dieser letzte Satz … der bleibt noch lange im Herzen.
Beim Lesen war es, als würde die Dämmerung selbst leiser werden.
Jakob sitzt nicht nur am Wasser — er sitzt zwischen Erinnerung und Ewigkeit. Man hört das Knarren des Kutters, riecht Salz und Rum, spürt Fietes stille Treue und sieht die Möwe wie einen alten Gedanken auf dem Mast.
Und Erna … sie ist in deinem Text nicht fort.
Sie lebt zwischen den Tönen seines Akkordeons, in dem Atem der Nacht und in jener zarten Stelle, an der Liebe stärker wird als Zeit.
Besonders berührt mich, dass Jakob nicht gegen die Sehnsucht kämpft. Er trägt sie wie ein warmes Licht durch die Dunkelheit. Das macht deinen Text so unglaublich menschlich und schön.
Am Ende hatte ich das Gefühl, selbst am Steg zu sitzen und diese leise Hand zu spüren, die sich in seine legt. Ganz vorsichtig. Ganz still.
Ein wunderschöner Text voller Seele. Hach...
Liebe Grüße
Anne
Dein Text trägt etwas sehr Seltenes in sich — diese stille, warme Melancholie, die nicht traurig macht, sondern tief berührt. Jakob wirkt, als gehöre er längst halb zur See, halb zur Erinnerung. Besonders schön ist, wie Erna nicht als Verlust erscheint, sondern als leise Gegenwart, die geblieben ist. Und dieser letzte Satz … der bleibt noch lange im Herzen.
Beim Lesen war es, als würde die Dämmerung selbst leiser werden.
Jakob sitzt nicht nur am Wasser — er sitzt zwischen Erinnerung und Ewigkeit. Man hört das Knarren des Kutters, riecht Salz und Rum, spürt Fietes stille Treue und sieht die Möwe wie einen alten Gedanken auf dem Mast.
Und Erna … sie ist in deinem Text nicht fort.
Sie lebt zwischen den Tönen seines Akkordeons, in dem Atem der Nacht und in jener zarten Stelle, an der Liebe stärker wird als Zeit.
Besonders berührt mich, dass Jakob nicht gegen die Sehnsucht kämpft. Er trägt sie wie ein warmes Licht durch die Dunkelheit. Das macht deinen Text so unglaublich menschlich und schön.
Am Ende hatte ich das Gefühl, selbst am Steg zu sitzen und diese leise Hand zu spüren, die sich in seine legt. Ganz vorsichtig. Ganz still.
Ein wunderschöner Text voller Seele. Hach...
Liebe Grüße
Anne
mir geht es wie Anne, Saira. Entführt in eine andere Welt, die doch so nah ist. Jakob hat akzeptiert und ist auf dem Weg... lG von M.
@Anne
Liebe Anne,
ich weiß gar nicht, was ich schöner finde – deinen Kommentar oder die Art, wie du zwischen den Zeilen gelesen hast. Dass du Erna nicht als Verlust, sondern als Gegenwart empfindest, ist für mich ein Geschenk.
Danke für deine große Wärme und deine poetische Seele.
Herzliche Grüße
Sigrun
@Moppel
Du ahnst ja nicht, wie sehr mich dein Feedback ganz tief in meinem Inneren berührt und du weißt, warum das so ist.
Herzlichst
Saira
Liebe Anne,
ich weiß gar nicht, was ich schöner finde – deinen Kommentar oder die Art, wie du zwischen den Zeilen gelesen hast. Dass du Erna nicht als Verlust, sondern als Gegenwart empfindest, ist für mich ein Geschenk.
Danke für deine große Wärme und deine poetische Seele.
Herzliche Grüße
Sigrun
@Moppel
Du ahnst ja nicht, wie sehr mich dein Feedback ganz tief in meinem Inneren berührt und du weißt, warum das so ist.
Herzlichst
Saira
Gute Morgen liebe Sigrun!
Das freut mich sehr!
Ich bin nicht oft hier und kommentiere recht wenig, aber wenn mir etwas so sehr gefällt, dann lasse ich mir Zeit für den Text, lass ihn auf mich wirken und kommentiere dementsprechend.
Dein Lob an meinen Kommentar freut mich über alle Maßen!
Liebe Grüße
Anne
Das freut mich sehr!
Ich bin nicht oft hier und kommentiere recht wenig, aber wenn mir etwas so sehr gefällt, dann lasse ich mir Zeit für den Text, lass ihn auf mich wirken und kommentiere dementsprechend.
Dein Lob an meinen Kommentar freut mich über alle Maßen!
Liebe Grüße
Anne
Liebe Sigi
Vor mehr als 30 Jahren hoffte ich noch, irgendwie wie dieser Jakob zu enden. Aber nein, ich blieb Landratte. Schade. Aber die Melancholie blieb. Saudade eben ... 8-)
LG Tula
Vor mehr als 30 Jahren hoffte ich noch, irgendwie wie dieser Jakob zu enden. Aber nein, ich blieb Landratte. Schade. Aber die Melancholie blieb. Saudade eben ... 8-)
LG Tula
Lieber Tula,
dein Kommentar hat selbst etwas von salziger Abendluft. Vielleicht bist du nie wirklich Landratte gewesen, sondern nur jemand, dessen Sehnsucht keinen Hafen gefunden hat.
Ich danke dir für diese schöne Wort „Saudade“, dessen Bedeutung so viel beinhaltet.
Herzliche Grüße zu dir nach Portugal
Sigi
dein Kommentar hat selbst etwas von salziger Abendluft. Vielleicht bist du nie wirklich Landratte gewesen, sondern nur jemand, dessen Sehnsucht keinen Hafen gefunden hat.
Ich danke dir für diese schöne Wort „Saudade“, dessen Bedeutung so viel beinhaltet.
Herzliche Grüße zu dir nach Portugal
Sigi
Servus Sigi,
das Bild, das Du von Jakob zeichnest, hat trotz aller Melancholie etwas Beruhingendes. Man fühlt sich in dem Text geborgen.
Liebe Grüße
Stefan
das Bild, das Du von Jakob zeichnest, hat trotz aller Melancholie etwas Beruhingendes. Man fühlt sich in dem Text geborgen.
Liebe Grüße
Stefan
Servus Stefan,
wie schön, dass Jakob dich ein bisschen in seine Welt hineinziehen konnte und dass, ohne nasse Füße zu bekommen.
Melancholie darf ruhig ein bisschen kuschelig sein.
Herzliche Grüße
Sigi
wie schön, dass Jakob dich ein bisschen in seine Welt hineinziehen konnte und dass, ohne nasse Füße zu bekommen.
Melancholie darf ruhig ein bisschen kuschelig sein.
Herzliche Grüße
Sigi