Der junge Paul Meek wurde in eine walisische Bergarbeiterfamilie hineingeboren. Recht früh zeigten sich bei ihm zwei besondere Veranlagungen: Musikalisches Talent und eine mediale Begabung.
Ersteres führte später zu einer Karriere als Opernsänger. Letzteres können wir erst einmal nur seinen eigenen Aussagen entnehmen.
So berichtet er beispielsweise in seiner Autobiografie davon, dass ihm einmal in einer notvollen Situation eine „Frau ganz in Weiß“ erschien und ihn tröstete. (Seite 19)
Als er im Alter von neun Jahren schwer erkrankte, erschien ihm auf der Isolierstation eines Krankenhaus diese weiße Frau wieder. Aber auch noch andere Geistwesen, unter anderem täglich auch ein „Indianer in großer Farbentracht“. Der sagte nie etwas, lächelte ihn aber an. Über „Blue Water“ werden wir später noch mehr erfahren.
Für den Moment sei nur noch erwähnt, dass er dann einmal doch redete und Paul sein langersehntes Klavier ankündigte. (Seite 21) Was der dann tatsächlich bei seiner Entlassung aus dem Krankenhaus vorfand. Seine Urgroßmutter hatte es heimlich erstanden und seiner Familie geschenkt.
Ein Skeptiker mag jetzt vielleicht denken, dass der junge Paul ein wenig überspannt Phantasie und Wirklichkeit vermengt hat. Aber ist das nicht ein bisschen vorschnell geurteilt?
Denn solche Berichte von Kindern gibt es zahlreiche, unter anderem berichtet die schon erwähnte Hexe Lois Bourne davon. Oder auch der schlafende Prophet Edgar Cayce. Man spricht hier von Hellsichtigkeit, also den Wahrnehmen von Dingen und Wesen, die den natürlichen Augen normalerweise verborgen sind.
Persönlich habe ich diesbezüglich keine Zweifel, frage mich aber, ob das nicht doch etwas spooky ist. Es eigentlich nicht so sein sollte! Denn oftmals sehen wir, dass spätere Hexen, Schamanen, Magiere, Wahrsager etc. schon in der Kindheit medial begabt und unheimliche paranormale Phänomene keine Seltenheit waren.