Immer wieder hört man von Berichten, dass Tiere plötzlich völlig unerklärlich reagieren. Gerade so, als ob sie etwas sehen oder wahrnehmen, was dem normalen menschlichen Auge verborgen zu sein scheint:
Die Sensibilität von Tieren, insbesondere von Katzen und Hunden, für paranormale Phänomene ist allgemein bekannt. Der Parapsychologe Dr. Robert Morris aus Kentucky verwendete in den sechziger Jahren in seinen Experimenten Tiere als "Kontrollen".
Er berichtet über seine Untersuchung eines Spukhauses, in dem sich in einem Zimmer eine Tragödie ereignet hatte. Er setzte einen Hund, eine Katze, eine Ratte und eine Klapperschlange als Versuchstiere ein.
Als der Hund sich kaum einen Meter in dem Zimmer befand, knurrte er seinen Herrn an und wich zur Tür zurück. Kein gutes Zureden konnte das Tier davon abhalten, den Raum zu verlassen, und es weigerte sich, ihn erneut zu betreten.
Die Katze wurde auf dem Arm ihres Besitzers in das Zimmer gebracht. Als sie sich ebenfalls ungefähr einen Meter im Raum befand, sprang sie auf die Schulter ihres Herrn, krallte sich fest und sprang dann auf den Boden, von wo aus sie zu einem Stuhl blickte. Mehrere Minuten lang fauchte und zischte sie den leeren Stuhl in der Zimmerecke an, bis sie fortgetragen wurde.
Die Klapperschlange nahm sofort eine Angriffsstellung ein, die sich gegen den gleichen Stuhl richtete, für den sich die Katze interessiert hatte. Nach einigen Minuten bewegte sie langsam den Kopf zu einem Fenster, zog sich dann zurück und nahm etwa fünf Minuten später erneut ihre wachsame Haltung ein. Nur die Ratte reagierte überhaupt nicht.
Alle vier Tiere wurden einige Zeit später in einem anderen Zimmer getestet. Hier benahmen sie sich völlig normal.
Auch die bekannte Hexe Lois Bourne berichtet in ihrer Autobiografie von solch einer Begebenheit. Der bekannte Okkult-Publizisten Eric Maple war zuvor Gast in ihrem Haus gewesen, als ihr Kater des Abends komplett verrückt spielte. Er sprang von ihrem Schoß, buckelte fauchend und zischend in Richtung einer offenen Türe, die in die Küche führte.
Frau Bourne konnte keinen Grund für dieses Gebaren erkennen, verschloss aber sicherheitshalber die Küchentüre. Als sie allerdings kurz darauf in dass Esszimmer ging, gefror ihr das Blut in den Adern:
"Ein Gesicht, dass in etwa dem eines Tieres glich - mit hochaufgerichteten schwarzen Haaren und rotglühenden Augen- presste sich, die Zähne gefletscht, gegen die Fensterscheibe." 1
Sie ergriff panisch die Flucht hinauf in ihr Schlafzimmer und verbarg sich zitternd vor Entsetzen in ihrem Bett.
Als sie am nächsten Tag ihrem Mann von dem Erlebnis erzählte, hielt der das für Spinnerei. Bis sie beide gemeinsam am Abend auf der Scheibe seltsame, wie eingebrannte Veränderungen entdeckten. Und zwar genau an der Stelle, wo Frau Bourne die Tierfratze gesehen hatte.
Eric Maple schien übrigens nicht überrascht:
"Verzeih mir, Lois, ich fürchte, ich bin daran schuld! Solche Dinge pflegen sich immer dann zu ereignen, wenn ich jemandem einen Besuch abgestattet habe!" 2
Fazit: Wo sich mit magisch-okkulten Dinge beschäftigt wird, sind dämonische Wesen oft nicht weit entfernt. Geschehen oft unheimliche Dinge!