Beeindruckt von Büsings hellsichtigen und heilenden Fähigkeiten, ergreift Fabian im Buch Partei für sie. Frei nach dem Motto: „Was gut ist und hilft, kann nicht vom Teufel kommen!“
Büsing selber war selber einmal in der Türkei Opfer einer schwarz-magischen Attacke, aber ein weiß-magischer Sufimeister habe sie da von dem Fluch befreit. Er hatte sie dann auch in weiß-magische Praktiken wie das Kaffeesatzlesen unterwiesen. So wurde sie zu einer "guten Hexe"!
Fabian zieht auch eine Parallele zum Orakel von Delphi. War die dort weissagende Phytia nicht auch ein Sprachrohr des griechischen Gottes Apollon? Und haben deren Voraussagen nicht auch oft ins Ziel getroffen?
Ja, das mag ja so gewesen sein! Wird von christlicher Seite aus ja gar nicht bestritten. Aber als Quelle der Inspiration werden dämonische Geister vermutet. Und dafür gibt es ja durchaus biblische Belege.
Fabian beschreibt, dass Büsing beim Wahrsagen und Heilen oft in eine Art Trance fällt. Sich im Nachhinein oft gar nicht erinnern kann, was sie gesagt oder getan hat.
Dies kennen wir aber schon aus dem Schamanismus, Mediumismus, der Geistchirugie und dem tibetischen Buddhismus. (siehe vorherige Artikel) Ein Geist übernimmt – oft deutlich erkennbar – die Kontrolle und wirkt in einer Weise, wie es einem Menschen aus eigener Kraft und Weisheit gar nicht möglich wäre.
Büsing selber hat sich als überzeugte Christin mehr als einmal die bange Frage gestellt, ob ihre Gabe nicht vielleicht doch dämonischer Natur sei.
Aber letztlich ihrem Gefühl mehr als den Warnungen der Bibel und Kirchen vertraut!