Liegt ein letzter Traum im Sterben, zwischen Scherben, müd und schwer, und des Dunkels zäher Schatten trinkt den letzten Atem leer.
Ist der Morgen hingefallen, eh das erste Licht erwacht, als der Himmel ohne Antwort grau versank in tiefer Nacht.
In mir hallt ein tiefes Schweigen, und der Schlaf umfängt mich still. Mag sich alles Graue zeigen, das sich zu mir legen will.
Doch im tiefsten Grund der Stille, wo kein Herz mehr Hoffnung kennt, glimmt ein kaum vernommner Funke, der sich leise Leben nennt.
©Sigrun Al-Badri/ 2026