Am stillen Weg steht ein kleines Haus, vom Morgenlicht berührt. Ein Garten voller sanfter Wunder, den nur die Seele spürt.
Die Fenster tragen helle Schleier, der Himmel ruht darin. Ein sanfter Wind bewegt die Blätter, und trägt ein Flüstern hin.
Zwischen Wald und weiter Ferne, zwischen Traum und Wirklichkeit, öffnet sich ein lichter Raum jenseits aller Zeit.
Ein Regenbogen über Feldern, ein Teich im Abendlicht. Die Schatten einstiger Zeiten verlieren ihr Gesicht.
Wo Moos die alten Steine schmückt, und stiller Zauber darin ruht, verweilt ein Hauch vergangener Tage, getragen von vertrauter Glut.
Am stillen Weg steht dieses Haus, verborgen und doch so nah. Ein Ort, an dem die Träume bleiben, als wären sie schon immer da.
©Sigrun Al-Badri/ 2026