Gestern bei BAP

Bericht zum Thema Ermutigung

von  eiskimo

Ein phänomenales Konzert. Traumkulisse. Wolfgang Niedecken in seinem "Wohnzimmer", da, wo er vor 50 Jahren anfing. Das Rheinenergie-Stadion natürlich ausverkauft. Alle Titel wurden mitgesungen. Sehr bewegend. Und was ins Auge stach: Mehrheitlich waren die Fans mit dem Fahrrad nach Müngersdorf gekommen. Die Wiesen rund ums Stadion ein riesiger Fahrradpark. Party-Atmosphäre. Kölsch-Rock-Nostalgie. Keine Polizei-Aufgebote wie sonst bei 45 Tausend Besuchern ..., wenn sich sogenannte Fans beim Fußball austoben.



Anmerkung von eiskimo:

Ein und dasselbe Stadion - zwei völlig verschiedene "Kulturen". Sind auch wir ein gepaltenes Land?

Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.

Kommentare zu diesem Text


 EVdR (11.07.26, 22:23)
Danke für den Bericht, eiskimo. 

Das Stadion als ‚Wohnzimmer‘ zu bezeichnen, ist ein interessantes Bild, auch wenn Niedeckens wahre Bühne eigentlich die intime Kneipenatmosphäre der Südstadt war. Spontan im kleinen Kreis. Oder Konzerte zu denen er zu spät erschien, der Eintritt erstattet und er dann doch spielte.

Die Fahrrad-Atmosphäre ist ein schönes Symbol, aber vielleicht liegt die echte ‚Einheit‘ nicht im Stadion, sondern genau in diesen kleinen Räumen, in denen die Musik (Kunst) nicht zum Event, sondern zu einem gemeinsamen Erleben, Fühlen, zum Gespräch wird.“

Der Mensch an der Seite von EVdR

 Schtzngrrrrm meinte dazu am 11.07.26 um 22:30:
NIEDECKEN HABE ICH IN EINER TALKSHOW MAL AUF DIE FRAGE, OB ES SICH NICHT KOMISCH ANFÜHLE, DASS HINZ UND KUNZ EIN LIED SINGEN, DAS DIE BEZIEHUNG ZU SEINEM VATER REFLEKTIERT, (SINNGEMÄß) GEANTWORTET: NEIN, DAS LIED GEHÖRT MIR NICHT, JEDER HAT SEIN EIGENES VERDAMP LANG HER".

Zur Zeit online: