Ein informatives Gespräch
Text zum Thema Begegnung
von niemand
Kommentare zu diesem Text
Ich muss ja fast wieder durchweg schmunzeln, liebe Irene, (u.a. wegen des gekonnten Jargons, den du hier beispielhaft imitierst) obwohl mir andererseits der tragische Tenor dieses Erlauschten durchaus bewusst wird:
Da treffen sich zwei Typen zwar physisch (auf einem Bahnhof), aber geistig verfehlen sie sich komplett. Verstehen, um es mit einer gebräuchlichen Redewendung zu untermalen (und zu deiner gewählten Location passend), noch nicht einmal Bahnhof.
Im Alltag begegnen uns ja solche Gesprächssituationen hin und wieder, wenn sich die Gelegenheit ergibt, zuhören zu müssen, ohne selbst involviert zu sein. Da wird munter aneinander vorbeigeredet in aufs Knappeste zugeschnittenen Wortreihen und verbalen Abbrüchen an den Satzenden. Manchmal nimmt dann - so wie hier von dir so eindringlich bewortet - eine Person sogar die (alleinige) Gesprächsführungsposition ein und lenkt sein Gegenüber verbal dermaßen in die Irre, dass es einem (zuhörend) schwerfällt, sich nicht einzumischen bzw. den Mund fein geschlossen zu halten
.
Das Phänomen einer Nicht-Begegnung (auf Augenhöhe) hast du hier total gut geschildert, ja fast bebildert, denn ich kann es mir auch visuell unheimlich gut vorstellen. Diese Kombination aus Bruchstückhaftem und Entgegnungsschwierigkeiten macht das Fortfahren eines Gesprächs zum Zwecke des Informationsaustauschs m. E. ohnehin unmöglich. Der Zug
ist für beide bereits ab dem ersten Satz abgefahren und zum Aufspringen auf den Zug
ist es am Ende für beide zusammen, vor allem für das dumm und dämlich gequasselte Gegenüber, auch zu spät.
LG - Vaga
Da treffen sich zwei Typen zwar physisch (auf einem Bahnhof), aber geistig verfehlen sie sich komplett. Verstehen, um es mit einer gebräuchlichen Redewendung zu untermalen (und zu deiner gewählten Location passend), noch nicht einmal Bahnhof.
Im Alltag begegnen uns ja solche Gesprächssituationen hin und wieder, wenn sich die Gelegenheit ergibt, zuhören zu müssen, ohne selbst involviert zu sein. Da wird munter aneinander vorbeigeredet in aufs Knappeste zugeschnittenen Wortreihen und verbalen Abbrüchen an den Satzenden. Manchmal nimmt dann - so wie hier von dir so eindringlich bewortet - eine Person sogar die (alleinige) Gesprächsführungsposition ein und lenkt sein Gegenüber verbal dermaßen in die Irre, dass es einem (zuhörend) schwerfällt, sich nicht einzumischen bzw. den Mund fein geschlossen zu halten
.Das Phänomen einer Nicht-Begegnung (auf Augenhöhe) hast du hier total gut geschildert, ja fast bebildert, denn ich kann es mir auch visuell unheimlich gut vorstellen. Diese Kombination aus Bruchstückhaftem und Entgegnungsschwierigkeiten macht das Fortfahren eines Gesprächs zum Zwecke des Informationsaustauschs m. E. ohnehin unmöglich. Der Zug
nach Dingsbums
nach Soundso?
LG - Vaga
Kommentar geändert am 11.08.2026 um 21:04 Uhr