Einfriertopf

Erlebnisgedicht zum Thema Vergangenheitsbewältigung

von  EWIGESxxEIS

Der Einfriertopf

Konnt's lange noch fühlen, Zeit war so nah,
fliegende Gedanken und Schmerzen noch da,
im Bewußtsein verankert mit stählernem Band,
mit aller Macht in mein Herz sich gebrannt.
WOLLT NICHTS MEHR FÜHLEN
tobte es in meinem Kopf,
packte das Gefühl in meinen Einfriertopf.

Doch immer wieder jeden Tag jede Nacht,
Erinnerung mit unglaublicher Macht.
Verzweiflung,Wut,Haß und auch Trauer,
wer ist Freund ,wer Feind ich lag auf der Lauer.
WOLLT NICHTS MEHR HÖREN
tobte es in meinem Kopf,
packte das Gefühl in meinen Einfriertopf.

Doch merkte ich bald egal was ich tu,
all das läßt mich niemals in Ruh.
Blitz aus der Vergangenheit,wohin kann ich fliehn,
sah den Film immer wieder vorüber ziehn.
WOLLT NICHTS MEHR SEHEN
tobte es in meinem Kopf,
packte das Gefühl in meinen Einfriertopf.

Immer wieder Jahr aus und Jahr ein,
packte ich meine Gefühle dort rein.
Männer verjagt,ich wollt keinen mehr sehen,
den meisten fiel nichts anderes ein als zu gehen.
Nur einer blieb
PANIK IN MEINEM KOPF,
in der Hand hielt er meinen Einfriertopf

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Kommentare zu diesem Text


 warmeseele01 (13.09.05)
einen wärmenden gruss dir ,das gedicht ist sehr schön und die reime schlüßig
nur zwischen wollt nicht mehr wellen ,würde ich noch eine leere schicht schnee reinpappen ,um es noch übersichtlicher zu machen
als tauenden gruß von mir
tom,kicher

 EWIGESxxEIS meinte dazu am 14.09.05:
Hallo Tom ich weis nicht so ganz genau was du meinst mit
"nur zwischen wollt nicht mehr wellen "
vielleicht meintest du zwischen wollt nicht mehr... und der nächsten Zeile.
Dann würd der Text im Fünfer- und Zweierblock dastehen und wird ziemlich lang.Länger als er eh schon ist.
Oder meintest du etwas ganz anderes?
Liebe Grüße
Heike
Gini (57)
(13.09.05)
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 EWIGESxxEIS antwortete darauf am 14.09.05:
Vielen Dank Gini,
Hoffnung soll er auch ausdrücken
Liebe Grüße
Heike
Bruchlandung (50)
(14.09.05)
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schabbo (66)
(10.10.09)
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 EWIGESxxEIS schrieb daraufhin am 12.10.09:
Ich muß dazu noch sagen das dieses Gedicht älter als 4Jahre ist.
Die Panik ist im Laufe der Jahre gewichen,was blieb ist ein ängstliches Aufspringen und Flüchten wollen, beim kleinsten Anzeichen von Gefahr.
Leider habe ich einen Grossteil meiner alten Gedichte vernichtet,dadurch sind Lücken entstanden in den zeitlichen Abfolgen.
Dieses Gedicht bezieht sich auf Geschehnisse als ich 13 jahre alt war und beschreibt das chaotische Verhalten das ich danach an den Tag legte,bis zu dem Tag als besagter Mensch blieb.
Ich habe diesem Menschen,auch wenn sich unsere Wege wieder trennten viel zu verdanken. Er hat den Grundstock für ein kleines bischen Vertrauen können wieder gelegt.
Danke für die guten Wünsche und für dein lesen
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