Sog
Gedicht zum Thema Sucht
von Saira
Anmerkung von Saira:
„Für dich, du Liebe, im leisen Gegenlicht der Bewegung“
Kommentare zu diesem Text
Hallo Sigi,
du hast die Wehrlosigkeit gegenüber der Heimsuchung durch Sucht eindringlich ins Bild gesetzt.
Liebe Grüße
Ekki
du hast die Wehrlosigkeit gegenüber der Heimsuchung durch Sucht eindringlich ins Bild gesetzt.
Liebe Grüße
Ekki
Hallo Ekki,
ich danke dir für deine klare Rückmeldung.
Herzliche Grüße
Sigi
ich danke dir für deine klare Rückmeldung.
Herzliche Grüße
Sigi
Liebe Saira,
wie eindringlich du das Empfinden eines Suchtkranken beschreibst, nicht nur die Befindlichkeit, sondern die Ausweglosigkeit, die sich nicht nur für den/die Betroffene/n darstellt, sondern auch für deren Partner, auch wenn die Liebe längst zerstört wurde. Ich habe junge Frauen in einem Krankenhaus für psychisch kranke Patienten erlebt, deren Ehemänner einfach davongelaufen sind. Wenn beides zusammenfällt, Sucht und Depression, kann man den/ die Patientin mit normalen Ratschlägen, auch wenn siue durchaus gut gemeint sind, nicht mehr erreichen. Da tut sich eine Parallelwelt auf. In den Entzgseinrichtungen werken oft Mediziner, die nur entgiften, aber keine Mittel zur Hand haben, den Patienten bei ihren tieferen Zuständen zu helfen. Es gibt zahlreiche Medikamente, die den Zustand noch verschlimmern: Psychopharmaka, die aus einem Patienten einen Zombie machen. Sie kratzen die Tapete von den Wänden. Grauenhaft, einfach Grauenhaft: Das ICH einfacch ausgelöscht!
Das Thema gehört in die Öffentlichkeit! Du hast den Mut dazu gefunden!
Mit liebem Gruß! Reli
wie eindringlich du das Empfinden eines Suchtkranken beschreibst, nicht nur die Befindlichkeit, sondern die Ausweglosigkeit, die sich nicht nur für den/die Betroffene/n darstellt, sondern auch für deren Partner, auch wenn die Liebe längst zerstört wurde. Ich habe junge Frauen in einem Krankenhaus für psychisch kranke Patienten erlebt, deren Ehemänner einfach davongelaufen sind. Wenn beides zusammenfällt, Sucht und Depression, kann man den/ die Patientin mit normalen Ratschlägen, auch wenn siue durchaus gut gemeint sind, nicht mehr erreichen. Da tut sich eine Parallelwelt auf. In den Entzgseinrichtungen werken oft Mediziner, die nur entgiften, aber keine Mittel zur Hand haben, den Patienten bei ihren tieferen Zuständen zu helfen. Es gibt zahlreiche Medikamente, die den Zustand noch verschlimmern: Psychopharmaka, die aus einem Patienten einen Zombie machen. Sie kratzen die Tapete von den Wänden. Grauenhaft, einfach Grauenhaft: Das ICH einfacch ausgelöscht!
Das Thema gehört in die Öffentlichkeit! Du hast den Mut dazu gefunden!
Mit liebem Gruß! Reli
Kommentar geändert am 21.06.2026 um 12:49 Uhr
Kommentar geändert am 21.06.2026 um 12:51 Uhr
Lieber Reli,
ich danke dir für deine intensive Auseinandersetzung mit dem Text und die Einblicke, die du aus deiner Erfahrung heraus schilderst.
Dein Hinweis auf die Grenzen von Behandlung und die Problematik von Entzug und Medikation ergänzt den Blick auf das Thema auf eine wichtige Weise.
Besonders dein Gedanke der „Parallelwelt“ bleibt mir hängen. Das, was so schwer auszuhalten ist: dass Nähe manchmal nicht mehr durchdringt, obwohl sie gemeint ist.
Herzliche Grüße
Saira
ich danke dir für deine intensive Auseinandersetzung mit dem Text und die Einblicke, die du aus deiner Erfahrung heraus schilderst.
Dein Hinweis auf die Grenzen von Behandlung und die Problematik von Entzug und Medikation ergänzt den Blick auf das Thema auf eine wichtige Weise.
Besonders dein Gedanke der „Parallelwelt“ bleibt mir hängen. Das, was so schwer auszuhalten ist: dass Nähe manchmal nicht mehr durchdringt, obwohl sie gemeint ist.
Herzliche Grüße
Saira