Herr Mies besucht seine Frau
Verserzählung zum Thema Unterdrückung
von Saira
Kommentare zu diesem Text
"Wenn sie träumte,
legte er Statistiken vor
und wartete,
bis der Traum
sich schämte."
bis der Traum sich schämte. gut beschrieben.
Ein Gedicht zum nachdenken.
LG A.
legte er Statistiken vor
und wartete,
bis der Traum
sich schämte."
bis der Traum sich schämte. gut beschrieben.
Ein Gedicht zum nachdenken.
LG A.
Hallo Kriegerin,
danke dir sehr. Diese Zeile war mir wichtig, weil sie zeigt, wie leise Zerstörung sein kann … nicht durch Gewalt, sondern durch Beschämung.
LG
Saira
danke dir sehr. Diese Zeile war mir wichtig, weil sie zeigt, wie leise Zerstörung sein kann … nicht durch Gewalt, sondern durch Beschämung.
LG
Saira
Liebe Sigi,
diese Verserzählung mit ihren geschliffenen Formulierungen über einen miesen Typen zählt zu den besten Texten, die du geschrieben hast. Jede Strophe enthält eine Pointe.
Leider ist es so, dass Texte zu verwerflichem Verhalten nicht so gut bewertet werden wie solche mit positiven Akzenten. Schade, dass die Beurteilung von Kunst so oft vom Gefallen abhängig gemacht wird.
Liebe Grüße
Ekki
diese Verserzählung mit ihren geschliffenen Formulierungen über einen miesen Typen zählt zu den besten Texten, die du geschrieben hast. Jede Strophe enthält eine Pointe.
Leider ist es so, dass Texte zu verwerflichem Verhalten nicht so gut bewertet werden wie solche mit positiven Akzenten. Schade, dass die Beurteilung von Kunst so oft vom Gefallen abhängig gemacht wird.
Liebe Grüße
Ekki
Lieber Ekki,
danke dir für dein wunderbares Lob und deine Worte.
Das weiß ich sehr zu schätzen.
Herzliche Grüße
Sigi
danke dir für dein wunderbares Lob und deine Worte.
Das weiß ich sehr zu schätzen.
Herzliche Grüße
Sigi
gut geschrieben, Saira. Aber dennoch finde ich es schwierig, solche Situationen zu bewerten. Was zwischen zwei Menschen läuft. Sicherlich gibt es psychische Abhöngigkeiten. Verletzungen. Von außen schwer zu beurteilen.Und soclh einen Menschen wie du ihn hier eichnest, kann man doch auch verlassen... jeder ist dch mündig...lG von <M.
Hallo Moppel,
danke dir.
Der Text arbeitet mit Zuspitzung, nicht mit Urteil.
Das ist eine bewusste literarische Entscheidung.
LG
Saira
danke dir.
Der Text arbeitet mit Zuspitzung, nicht mit Urteil.
Das ist eine bewusste literarische Entscheidung.
LG
Saira
Antwort geändert am 03.02.2026 um 20:00 Uhr
Moin Sigi,
Unkraut vergeht nicht. Diese alte Redewendung hast du hier mit Leben erfüllt und dafür einige originelle Bilder und Formulierungen gefunden. Die Strophen von den Grabsteinen, dem Grund ihres Sterbens, Ihre Träume, das Wetterberichtsgesicht und seinen Vorwürfen finde ich besonders gelungen.
Liebe Grüße,
Dirk
Unkraut vergeht nicht. Diese alte Redewendung hast du hier mit Leben erfüllt und dafür einige originelle Bilder und Formulierungen gefunden. Die Strophen von den Grabsteinen, dem Grund ihres Sterbens, Ihre Träume, das Wetterberichtsgesicht und seinen Vorwürfen finde ich besonders gelungen.
Liebe Grüße,
Dirk
Moin Dirk,
danke dir sehr für deine Rückmeldung.
Dein Kommentar hat mir ein Lächeln entlockt ... schön zu wissen, dass die Bilder und Formulierungen bei dir angekommen sind.
Liebe Grüße
Sigi
danke dir sehr für deine Rückmeldung.
Dein Kommentar hat mir ein Lächeln entlockt ... schön zu wissen, dass die Bilder und Formulierungen bei dir angekommen sind.
Liebe Grüße
Sigi
Liebe Saira,
ich hab beim Lesen so viele verschiedene Gemütsbewegungen erlebt.
Am Ende fand ich den Text dann irgendwie tröstlich.
Warum ? Keine Ahnung.
Danke wieder mal für deine beeindruckenden Zeilen,
das ist eigentlich schon ein klassischer Essay.
Der
Hannes
ich hab beim Lesen so viele verschiedene Gemütsbewegungen erlebt.
Am Ende fand ich den Text dann irgendwie tröstlich.
Warum ? Keine Ahnung.
Danke wieder mal für deine beeindruckenden Zeilen,
das ist eigentlich schon ein klassischer Essay.
Der
Hannes
Lieber Hannes,
dein Eindruck freut mich sehr. Dass der Text unterschiedliche Gemütsbewegungen auslöst, war beabsichtigt ... dass er am Ende sogar Trost zulässt, allerdings nicht.
Danke dir für diese schöne Rückmeldung.
Liebe Grüße
Die Saira
dein Eindruck freut mich sehr. Dass der Text unterschiedliche Gemütsbewegungen auslöst, war beabsichtigt ... dass er am Ende sogar Trost zulässt, allerdings nicht.
Danke dir für diese schöne Rückmeldung.
Liebe Grüße
Die Saira
Antwort geändert am 04.02.2026 um 09:06 Uhr
Moin Sigi,
da läuft bestimmt jemandem ein Schauer über den Rücken!
LG TT
da läuft bestimmt jemandem ein Schauer über den Rücken!
LG TT
Moin Tasso,
Gänsehaut war einkalkuliert.
Liebe Grüße
Sigi
Gänsehaut war einkalkuliert.
Liebe Grüße
Sigi
Selbst auf dem Friedhof findet sich für die Verblichenen nicht immer die notwendige Ruhe!
Liebe Heidrun,
nicht jede Geschichte endet mit Stille.
Entspannte Grüße
Sigi
nicht jede Geschichte endet mit Stille.
Entspannte Grüße
Sigi
Servus Sigi,
so kann ein verpfuschtes Leben ein anderes mit in den Abgrund reißen.
Stark geschrieben, nicht nur diese Stelle, sondern der gesamte Text!
Liebe Grüße
Stefan
so kann ein verpfuschtes Leben ein anderes mit in den Abgrund reißen.
Der Körper folgte,
höflich,
wie jemand,
der nicht länger
zur Last fallen will.
höflich,
wie jemand,
der nicht länger
zur Last fallen will.
Liebe Grüße
Stefan
Servus Stefan,
die von dir zitierte Passage war mir wichtig, weil sie zeigt, wie Anpassung irgendwann zur Selbstaufgabe wird. Danke dir sehr für deine wertschätzenden Worte zum ganzen Text.
Liebe Grüße
Sigi
die von dir zitierte Passage war mir wichtig, weil sie zeigt, wie Anpassung irgendwann zur Selbstaufgabe wird. Danke dir sehr für deine wertschätzenden Worte zum ganzen Text.
Liebe Grüße
Sigi
"O Mannomann"oder wie sagt man, wenn ein Text wundersam gefällt?
Du beschreibst einen gefühlskalten Charaker sehr präzise, und ein aufmerksamer Leser muss erfahren, wie es seinem Pendant damit ergehen muss. So mag es sich in manchen Zweierbeziehungen darstellen, einerlei wer diese Gefühlskälte auf den Partner/In ausstrahlt oder sich in Sachzwänge oder Formalitäten flüchtet, taucht die Frage auf: Welche Um-oder Zustände führen dazu, dass sich so ein "Knoten" im Gehirn eines Menschen entwickelt? Du hast jede Zeile Deines Textes brilliant entworfen und zwar so brilliant, dass es mich beim Schreiben friert.
Noch einmal Chapeau!
PS: dieser Text gehört auf die Tagesornung so mancher Vorstandssitzung!
Hartmut
Du beschreibst einen gefühlskalten Charaker sehr präzise, und ein aufmerksamer Leser muss erfahren, wie es seinem Pendant damit ergehen muss. So mag es sich in manchen Zweierbeziehungen darstellen, einerlei wer diese Gefühlskälte auf den Partner/In ausstrahlt oder sich in Sachzwänge oder Formalitäten flüchtet, taucht die Frage auf: Welche Um-oder Zustände führen dazu, dass sich so ein "Knoten" im Gehirn eines Menschen entwickelt? Du hast jede Zeile Deines Textes brilliant entworfen und zwar so brilliant, dass es mich beim Schreiben friert.
Noch einmal Chapeau!
PS: dieser Text gehört auf die Tagesornung so mancher Vorstandssitzung!
Hartmut
Moin Hartmut,
was du ansprichst, die Frage nach den „Um- oder Zuständen“, die einen solchen „Knoten“ im Kopf entstehen lassen, ist genau der Punkt, den der Text offenlässt. Diese Art von emotionaler Abstumpfung, die das Leben eines anderen bis zur Leere auslöscht, ist eine Form von Gewalt – eine stille, langsame Gewalt. Sie ist nicht durch Taten, sondern durch das Fehlen von allem, was Leben bedeutet, ein schleichendes, fast unsichtbares Zerstören der Hoffnung.
Und ja, du hast vollkommen recht – die Frage nach den „Verhärtungen“ im Menschen geht weit über diese Beziehung hinaus. Was passiert in einem Menschen, wenn er sich immer weiter zurückzieht, die Freude des anderen erstickt, bis am Ende nur noch der leere, mechanische Alltag bleibt? Der Text fragt danach, was solche Zustände überhaupt auslöst. Was führt dazu, dass der Mensch irgendwann nicht mehr fühlt, sondern nur noch funktioniert?
Ich finde es übrigens auch so treffend, dass du das Beispiel der Vorstandssitzung nennst. Es unterstreicht so schön, dass diese Entfremdung nicht nur zwischen zwei Menschen passiert, sondern dass sie ein gesellschaftliches Phänomen ist. Diese Art von Kälte hat mittlerweile fast etwas Alltägliches. Sie ist nicht nur in persönlichen Beziehungen zu finden, sondern auch in den großen, oft gefühllosen Entscheidungen, die wir tagtäglich treffen. Da fragt man sich manchmal, ob die Mechanismen, die uns gefühllos machen, nicht schon längst ein Teil des „normalen“ Lebens geworden sind.
Ich danke dir sehr für deine tiefgründigen Gedanken.
Herzliche Grüße
Sigrun
was du ansprichst, die Frage nach den „Um- oder Zuständen“, die einen solchen „Knoten“ im Kopf entstehen lassen, ist genau der Punkt, den der Text offenlässt. Diese Art von emotionaler Abstumpfung, die das Leben eines anderen bis zur Leere auslöscht, ist eine Form von Gewalt – eine stille, langsame Gewalt. Sie ist nicht durch Taten, sondern durch das Fehlen von allem, was Leben bedeutet, ein schleichendes, fast unsichtbares Zerstören der Hoffnung.
Und ja, du hast vollkommen recht – die Frage nach den „Verhärtungen“ im Menschen geht weit über diese Beziehung hinaus. Was passiert in einem Menschen, wenn er sich immer weiter zurückzieht, die Freude des anderen erstickt, bis am Ende nur noch der leere, mechanische Alltag bleibt? Der Text fragt danach, was solche Zustände überhaupt auslöst. Was führt dazu, dass der Mensch irgendwann nicht mehr fühlt, sondern nur noch funktioniert?
Ich finde es übrigens auch so treffend, dass du das Beispiel der Vorstandssitzung nennst. Es unterstreicht so schön, dass diese Entfremdung nicht nur zwischen zwei Menschen passiert, sondern dass sie ein gesellschaftliches Phänomen ist. Diese Art von Kälte hat mittlerweile fast etwas Alltägliches. Sie ist nicht nur in persönlichen Beziehungen zu finden, sondern auch in den großen, oft gefühllosen Entscheidungen, die wir tagtäglich treffen. Da fragt man sich manchmal, ob die Mechanismen, die uns gefühllos machen, nicht schon längst ein Teil des „normalen“ Lebens geworden sind.
Ich danke dir sehr für deine tiefgründigen Gedanken.
Herzliche Grüße
Sigrun