Een Krankenhuusdööntje
Erzählung zum Thema Missverständnisse
von Saira
Anmerkung von Saira:
Übersetzung vom Plattdeutschen ins Hochdeutsche:
Ein Krankenhausbesuch
Frieda ist 85 Jahre alt und ihr Mann Walter 90 Jahre. Heute wurde er an der Galle operiert. Seine Frau besucht ihn in der Klinik.
Frieda: „Walter, die Galle bist du jetzt los.“
Walter: „Was, du musst schon wieder los?“
Frieda spricht lauter: „Nein, ich bin doch gerade erst gekommen. Deine Galle ist weg, mein Lieber.“
Walter: „Ich verstehe, der Pfleger Udo soll gleich wiederkommen.“
Frieda greift sich an den Kopf und rollt mit den Augen. Da öffnet sich die Tür und Udo kommt herein.
Frieda sagt zu ihm: „Ich habe ein kleines Gefäß für die Gallensteine mitgebracht.“
Udo schaut überrascht auf den Nachttisch des alten Herrn und meint: „Aber die waren in dem Becher auf dem Nachttisch. Wo sind die Steine denn hin?“
Udo und Frieda blicken mit großen Augen zu Walter.
Plötzlich jault Walter auf und wendet sich schimpfend an den Pfleger: „Die Pillen sind so groß wie Steine, ich muss die ganze Zeit kauen. Die will ich nicht noch einmal haben!“
Kommentare zu diesem Text
(30.10.24, 10:41)
för Walter kummt dien Tipp leidergotts to laat
Leeve Gröten
Saira
(30.10.24, 11:39)
dat kann ik goed verstahn. 90 Jahr is nich för jeden wat. Vielleicht is dat Geheimnis för so’n lange Leven – lachen un nich all to ernst nehmen!
Leeve Gröten
Sigrun
das klingt für mich etwa so...
Walter war nicht schlau
War eher doof
Trotzdem glaubte er
Die Doofen hielten ihn fürn Philosoph'
Seine Frau, die Frieda hieß
War noch ganz patent für ihr Alter
Und wenn sie mal was sagte
Dann meist: MEIN GOTT WALTER
Und so weiter...
Liebe Grüße,
Dirk
dat sünd ja feine Versen, de du dor schrieven hast! Walter un Frieda, dat is een ganz besünner Paar. Walter, de denkt, he is een Philosoph, un Frieda, de hält em immer in de Spur
Lieve Gröten,
Sigi
(30.10.24, 17:57)
ik dank di för dat Kompliment. Ik freu mi. De Översetten hebb ik naigereicht. (Die Übersetzung habe ich nachgereicht)
Leeve Gröten
Sigi
dein Dööntje ist wieder sehr amüsant. Du solltest noch mehr einstellen. Ich fürchte aber, dass du eine Gesamtübersetzung liefern musst. Es wäre zu schade, wenn hier einer etwas verpasst.
Herzliche Grüße
Ekki
ik freu mi, dat di dat Dööntje gefällt! Ik will versöken, noch mehr to schrieven. Un ik verstah, wat du seggst – dat mit de Gesamtöversetten is wichtig, dat niemand wat verpasst. Blief dran!
Leev Gröten
Sigi
mal wieder köstlich. In diesem Dialekt würde selbst ein Erpresserbrief oder eine Morddrohung mit einem Schmunzeln registriert.
Liebe Sigi, ein paar Jahre noch, dann unterhalten wir andere mit unserer Strubeligkeit.
Ich freue mich schon drauf.
Gruß aus dem Halbsüden
Teo
dat freit mi, dat di dat so seihst! Jo, mit uns Strubeligkeit köönt wi de Lüüd noch lange un lustig unnerhollen. Ik kann mi dat schon good vörstellen!
Gruß ut de Noorden, un bliev gesund!
Sigi
ik dank di
Hol di wacker!
Leev Gröten
Sigi
"Da hat sich der Doktor so ne Mühe gegeben, die Steine rauszuoperieren und nu sind se wieder drinn!"
Das gibt es übrigens seit einer Weile nicht mehr. Die Gallensteine kommen nicht mehr mit auf Station nach der OP. Wahrscheinlich gab es mehrere Vorfälle dieser Art
Das sind Geschichten, die das Leben schreibt. Wunderschön...
Liebe Grüße
Kerstin
P.S.: In der Charite in Berlin gibt es ein Museum mit einer recht imposanten Sammlung von Gallensteinen.
noch so een lüstig Dööntje! Ik kann dat ganz goed verstahn, wat du seggst. De Geschicht, de dat Leven schrieft, sünd oft de best!
Dat Museum in de Charité mutt ik ok ma besöken
Leeve Gröten
Sigi
Da bleibt nur zu hoffen, dass die steine am richtigen ende wieder rauskommen und keinen Weg zurück zur Galle finden...

Liebe Grüße
Stefan
jo, dat is echt een lütten Schiet mit de Gallstenen. Ik hop ok, dat de Ding de richtige Oort to rutkomen finnen

Veel Gröten
Sigi
wenn en di in dat Krankenhuus wat ut dik rut sneet, denn hört dat to de Krankenkass. Dat dröffst du nich behollen un mit na Huus teken. De heppt darför betahlt, glöv mi, dat war bannich düer.
Lat di nix anners vertellen!
Leeve Gröten un kiek op di.
Dien ollen Fründ
TT
do seggst du aber wat: villicht gifft dat noch Stunk mank de Krankenkass un Walter! Nich to denken, se wüllt de Galstenen torügg!
Du, Tasso, büst in’t Hart jung blieven!
Bliev gesund!
Leev Gröten
dien Deern
Sigi