Die richtigen Fehler
Satire zum Thema Unschuld
von Saira
Kommentare zu diesem Text
Hallo Sigi
Spannend bis zum Ende. Am Anfang dachte ich an eines der Gedichte von Benn. Man muss auf jeden Fall einen starken Magen haben für solch einen Job.
Die Sache mit den Fehlern ist so unterhaltsam wie auch tod-ernst. Beim Lesen kam mir noch die Idee, dass die Dame der Mörder beider Männer war. Das ergäbe eine tragikomische Wendung der Geschichte. Ein erfolgreiches Verbrechen, aber trotzdem kein Geld
LG Tula
Spannend bis zum Ende. Am Anfang dachte ich an eines der Gedichte von Benn. Man muss auf jeden Fall einen starken Magen haben für solch einen Job.
Die Sache mit den Fehlern ist so unterhaltsam wie auch tod-ernst. Beim Lesen kam mir noch die Idee, dass die Dame der Mörder beider Männer war. Das ergäbe eine tragikomische Wendung der Geschichte. Ein erfolgreiches Verbrechen, aber trotzdem kein Geld
LG Tula
Danke, lieber Tula,
Benn hätte wohl seine Freude an Herrn Ernst Fall gehabt und sicher ein Gedicht über ihn geschrieben. Und deine Idee mit der Dame gefällt mir: ein sauberer Mord, korrekt beschriftet – deutscher geht’s kaum.
Liebe Grüße
Sigi
Benn hätte wohl seine Freude an Herrn Ernst Fall gehabt und sicher ein Gedicht über ihn geschrieben. Und deine Idee mit der Dame gefällt mir: ein sauberer Mord, korrekt beschriftet – deutscher geht’s kaum.
Liebe Grüße
Sigi
Moin Sigi,
richtig und wichtig ist doch, dass man in seinem Beruf mit Fleiß und Freude unterwegs ist.
Da passieren schon mal kleine Fehler, Hauptsache, die Reputation bleibt unbefleckt!
Gut, dass wir nicht alles erfahren.
Eine Satire ist nie ein Fehler!
Herzliche Grüße
TT
richtig und wichtig ist doch, dass man in seinem Beruf mit Fleiß und Freude unterwegs ist.
Da passieren schon mal kleine Fehler, Hauptsache, die Reputation bleibt unbefleckt!
Gut, dass wir nicht alles erfahren.
Eine Satire ist nie ein Fehler!
Herzliche Grüße
TT
Lieber Tasso,
ganz genau … entscheidend ist auf jeden Fall, dass man mit Freude bei der Sache bleibt, auch wenn der Patient schon tot ist und nichts mehr davon hat, nicht wahr?
Reputation unbefleckt, Skalpell blitzblank, und die Statistik stimmt … nee ehrlich, was will man mehr?
Herzliche Grüße
Sigi
ganz genau … entscheidend ist auf jeden Fall, dass man mit Freude bei der Sache bleibt, auch wenn der Patient schon tot ist und nichts mehr davon hat, nicht wahr?
Reputation unbefleckt, Skalpell blitzblank, und die Statistik stimmt … nee ehrlich, was will man mehr?
Herzliche Grüße
Sigi
Hallo Sigi, Satiren müssen nicht immer der Politik gelten. Sie können auch auf Charaktere gemünzt sein.
Dei Schlusspointe ist hervorragend.
Liebe Grüße
Ekki
Dei Schlusspointe ist hervorragend.
Liebe Grüße
Ekki
Danke, lieber Ekki, Charakterstudien sind eben die politischsten Satiren überhaupt. Sie treffen dort, wo Systeme beginnen.
Liebe Grüße
Sigi
Liebe Grüße
Sigi
MoinMoin Saira,
sehr gut erzählt. Wie jemand etwas gewesen sein muss, wenn es einfach nur passt... hervorragend in Szene gesetzt.
Auch wenn in der Geschichte eben die so zuverlässige Maschine der Ursprung des Fehlers gewesen scheint, ist es doch mehr: diese zugesprochene und erwünschte Zuverlässigkeit, dieses in der Luft schwelgende Ethos, dass sich der „Berufene“ wünscht und das als vermeintliche „Sicherheit“ auftritt. Eine „Sicherheit“, die auch gegen Fakten nachhaltig gewinnt und Fragen nach sich zieht: Was ist Sicherheit eigentlich in einem System, das keine Fehler wünscht? Wie zuverlässig und wahr muss und darf sie dabei sein? Und welchen Preis ist man bereit dafür zu bezahlen?
LG
Sascha
sehr gut erzählt. Wie jemand etwas gewesen sein muss, wenn es einfach nur passt... hervorragend in Szene gesetzt.
Auch wenn in der Geschichte eben die so zuverlässige Maschine der Ursprung des Fehlers gewesen scheint, ist es doch mehr: diese zugesprochene und erwünschte Zuverlässigkeit, dieses in der Luft schwelgende Ethos, dass sich der „Berufene“ wünscht und das als vermeintliche „Sicherheit“ auftritt. Eine „Sicherheit“, die auch gegen Fakten nachhaltig gewinnt und Fragen nach sich zieht: Was ist Sicherheit eigentlich in einem System, das keine Fehler wünscht? Wie zuverlässig und wahr muss und darf sie dabei sein? Und welchen Preis ist man bereit dafür zu bezahlen?
LG
Sascha
Moin Sascha,
vielen Dank für deinen durchdachten Kommentar … du hast die Geschichte bis in die Tiefe gelesen. Ja, du hast völlig recht: Die Maschine ist unschuldig, der Mensch glaubt nur zu gern an ihre Unfehlbarkeit.
Ich wollte zeigen, wie leicht wir uns in die Sicherheit eines Systems flüchten, das keine Fehler „duldet“. Das klingt beruhigend – bis jemand darunter verschwindet.
Professor Fall war am Ende nur der perfekte Diener seiner eigenen Ordnung. Und wie du sagst: Diese „Zuverlässigkeit“ gewinnt selbst gegen Fakten.
Ich freue mich sehr, dass du das so klar erkannt und beschrieben hast. Danke dir für diese schöne Rückmeldung!
Liebe Grüße
Saira
vielen Dank für deinen durchdachten Kommentar … du hast die Geschichte bis in die Tiefe gelesen. Ja, du hast völlig recht: Die Maschine ist unschuldig, der Mensch glaubt nur zu gern an ihre Unfehlbarkeit.
Ich wollte zeigen, wie leicht wir uns in die Sicherheit eines Systems flüchten, das keine Fehler „duldet“. Das klingt beruhigend – bis jemand darunter verschwindet.
Professor Fall war am Ende nur der perfekte Diener seiner eigenen Ordnung. Und wie du sagst: Diese „Zuverlässigkeit“ gewinnt selbst gegen Fakten.
Ich freue mich sehr, dass du das so klar erkannt und beschrieben hast. Danke dir für diese schöne Rückmeldung!
Liebe Grüße
Saira
Das ist zutiefst schwarzhumorig, liebe Sigi, also genau mein Fall. Bzw. Falls Fall, aber Du weißt, was ich meine...
Und doch bleibt einem das Lachen im Halse stecken, wenn am Ende das Beharren auf Unfehlbarkeit ein weiteres Menschenleben kostet.
Klasse geschrieben!
Liebe Grüße
Stefan
Und doch bleibt einem das Lachen im Halse stecken, wenn am Ende das Beharren auf Unfehlbarkeit ein weiteres Menschenleben kostet.
Klasse geschrieben!
Liebe Grüße
Stefan
Servus, lieber Stefan,
wir erkennen uns wohl an der Farbe des Humors. Je schwärzer er wird, desto heller leuchtet das Vergnügen
Liebe Grüße
Sigi
wir erkennen uns wohl an der Farbe des Humors. Je schwärzer er wird, desto heller leuchtet das Vergnügen

Liebe Grüße
Sigi