Die Schnepfenparade
Satire zum Thema Beobachtungen
von Saira
Kommentare zu diesem Text
In Bayern nennt man sie Ratschkathln oder Tratschtanten. Sie lauern auf Indiskretionen, an denen sie sich aufgeilen können.
Moin Gina,
ach, die Ratschkathln - schönes Wort -
sind echte Improvisationstalente!
Wenn der Klatsch mal ausgeht, wird eben kreativ nachgeholfen. Notfalls wird aus ’nem harmlosen Wetterbericht ein handfester Skandal gestrickt.
Hauptsache, die Schnatterei bleibt in Schwung - sonst müssten sie ja am Ende noch über sich selbst nachdenken!
LG
Saira
ach, die Ratschkathln - schönes Wort -
Wenn der Klatsch mal ausgeht, wird eben kreativ nachgeholfen. Notfalls wird aus ’nem harmlosen Wetterbericht ein handfester Skandal gestrickt.
Hauptsache, die Schnatterei bleibt in Schwung - sonst müssten sie ja am Ende noch über sich selbst nachdenken!
LG
Saira
Moin Sigi,
die Schnepfenvögel sind entrüstet,
weil ihnen nicht danach gelüstet,
die halbe Nachbarschaft zu kränken.
So können doch nur Menschen denken.
Liebe Grüße,
Dirk
die Schnepfenvögel sind entrüstet,
weil ihnen nicht danach gelüstet,
die halbe Nachbarschaft zu kränken.
So können doch nur Menschen denken.
Liebe Grüße,
Dirk
Moin Dirk,
die Schnepfen haben heute früh herumgezwitschert, dass sie sich jetzt einen Anwalt nehmen. Angeblich wollen sie in ein Zeugen-Schnatter-Schutzprogramm.
Liebe Grüße
Sigi
die Schnepfen haben heute früh herumgezwitschert, dass sie sich jetzt einen Anwalt nehmen. Angeblich wollen sie in ein Zeugen-Schnatter-Schutzprogramm.
Liebe Grüße
Sigi
Ach du lieber Himmel!
So schlimme Vögel sind das?
Schätze, ich muss mich bei etlichen alten Schnep..., pardon, ich meinte feschen Damen, entschuldigen
!
Zerknirschte Grüße
TT
So schlimme Vögel sind das?
Schätze, ich muss mich bei etlichen alten Schnep..., pardon, ich meinte feschen Damen, entschuldigen
Zerknirschte Grüße
TT
Moin, mien leeve fründ Tasso,
keine Sorge, die Schnepfen nehmen Entschuldigungen nur an, wenn sie dabei mindestens drei neue Gerüchte aufschnappen.
Also: Einfach weitergackern lassen und ein Liedchen singen:
"Schnepfchen klein,
geht allein,
durch die Welt,
sucht ein Ohr,
findet keins,
macht sich klein,
gackert weiter,
ganz allein."
Doch wehe, du bringst die Damen aus dem Takt,
dann wird geschnattert, was das Gefieder so packt.
Sie flattern im Kreis, die Schnäbel gespitzt,
bis selbst der Klatsch im Tratsch erstickt.
Mit federleichten Grüßen
Saira
keine Sorge, die Schnepfen nehmen Entschuldigungen nur an, wenn sie dabei mindestens drei neue Gerüchte aufschnappen.
"Schnepfchen klein,
geht allein,
durch die Welt,
sucht ein Ohr,
findet keins,
macht sich klein,
gackert weiter,
ganz allein."
Doch wehe, du bringst die Damen aus dem Takt,
dann wird geschnattert, was das Gefieder so packt.
Sie flattern im Kreis, die Schnäbel gespitzt,
bis selbst der Klatsch im Tratsch erstickt.
Mit federleichten Grüßen
Saira
Antwort geändert am 07.09.2025 um 09:23 Uhr
Teo (73)
(06.09.25, 16:32)
(06.09.25, 16:32)
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Moin Teo,
psychisch gesund durch Tratsch? Dann müssten die Schnepfen ja unsterblich sein!
Eine Frage: wo auf einer einsamen Insel gibt’s denn ein Klo?
Liebe Grüße
Sigi
psychisch gesund durch Tratsch? Dann müssten die Schnepfen ja unsterblich sein!
Eine Frage: wo auf einer einsamen Insel gibt’s denn ein Klo?
Liebe Grüße
Sigi
Teo (73) ergänzte dazu am 07.09.25 um 09:42:
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Graeculus (76)
(06.09.25, 16:42)
(06.09.25, 16:42)
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Moin Wolfgang,
du hast recht, das Gackern, Schnattern und Tuscheln ist wohl weniger eine Frage des Geschlechts als vielmehr ein menschliches Grundbedürfnis nach Zugehörigkeit und Abgrenzung.
Paul Stookeys Beobachtung bringt es auf den Punkt:
Vieles, was gesagt oder verschwiegen wird, ist letztlich Inszenierung, ob im Auto, am Gartenzaun oder im Federkleid: Die Bühne bleibt, das Publikum wechselt.
Allerdings gibt es - wie überall - auch die „OberschnepfenInnen“, die ihre Inszenierung nicht nur planen, sondern sie mit besonderer Hingabe und auf hässliche Weise ausleben. Da wird dann nicht nur getuschelt, sondern auch gezielt gestichelt, ausgegrenzt oder gar bloßgestellt. Die Show wird zur kleinen Machtdemonstration, und das Publikum bekommt ein Schauspiel geboten, das nicht immer angenehm ist.
Herzliche Grüße
Saira
du hast recht, das Gackern, Schnattern und Tuscheln ist wohl weniger eine Frage des Geschlechts als vielmehr ein menschliches Grundbedürfnis nach Zugehörigkeit und Abgrenzung.
Paul Stookeys Beobachtung bringt es auf den Punkt:
Vieles, was gesagt oder verschwiegen wird, ist letztlich Inszenierung, ob im Auto, am Gartenzaun oder im Federkleid: Die Bühne bleibt, das Publikum wechselt.
Allerdings gibt es - wie überall - auch die „OberschnepfenInnen“, die ihre Inszenierung nicht nur planen, sondern sie mit besonderer Hingabe und auf hässliche Weise ausleben. Da wird dann nicht nur getuschelt, sondern auch gezielt gestichelt, ausgegrenzt oder gar bloßgestellt. Die Show wird zur kleinen Machtdemonstration, und das Publikum bekommt ein Schauspiel geboten, das nicht immer angenehm ist.
Herzliche Grüße
Saira
Pfeiffer (87)
(06.09.25, 17:40)
(06.09.25, 17:40)
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Lieber Fritz,
danke für den Tipp! Ich überlege noch, ob ich die Schnepfen lieber flambiere oder doch als Ragout serviere.
Lachend grüßt dich
Sigi
danke für den Tipp! Ich überlege noch, ob ich die Schnepfen lieber flambiere oder doch als Ragout serviere.

Lachend grüßt dich
Sigi
Recht hässlich wirkt das Schnepfenface.
wenn's mangelt an 'nem neuen case:
"Was fang ich an mit meiner Zeit?
Bin nur zum Hetzen stets bereit!
wenn's mangelt an 'nem neuen case:
"Was fang ich an mit meiner Zeit?
Bin nur zum Hetzen stets bereit!
AchterZwerg, du hast’s erkannt,
das Schnepfenleben ist verkannt.
Ohne neuen Tratsch und Streit
bleibt nur noch Einsamkeit.
Im Federkleid, so voller List,
manch Schnepfe ihre Zeit vergisst.
Doch fehlt der Stoff für neuen Hohn,
bleibt nur das Gackern - monoton.
So hacken sie im Kreis herum,
und merken plötzlich: Alles stumm!
Denn ohne neuen Klatsch und Spott
bleibt nur der eigene Schnepfen-Pott.
Herzliche Grüße
Deine Forenfreundin Sigi & Wilma

das Schnepfenleben ist verkannt.
Ohne neuen Tratsch und Streit
bleibt nur noch Einsamkeit.
Im Federkleid, so voller List,
manch Schnepfe ihre Zeit vergisst.
Doch fehlt der Stoff für neuen Hohn,
bleibt nur das Gackern - monoton.
So hacken sie im Kreis herum,
und merken plötzlich: Alles stumm!
Denn ohne neuen Klatsch und Spott
bleibt nur der eigene Schnepfen-Pott.
Herzliche Grüße
Deine Forenfreundin Sigi & Wilma
Ist auch der Schnepfenschnabel spitz,
das Leben eher Lynchjustiz:
Der Vogel lebt nun mal im Sumpf;
final erklingt sein Plumpsen, dumpf!
Das dazu. :P
(Wilma guckt wieder extrem niedlich aus der Kuscheldecke!
Ich ahne, dass sie es saugut bei euch hat.)

das Leben eher Lynchjustiz:
Der Vogel lebt nun mal im Sumpf;
final erklingt sein Plumpsen, dumpf!
Das dazu. :P
(Wilma guckt wieder extrem niedlich aus der Kuscheldecke!
Ich ahne, dass sie es saugut bei euch hat.)
Antwort geändert am 07.09.2025 um 19:56 Uhr
Wilma hat sich über dein Kompliment so sehr gefreut, dass es sie umgehauen hat
