Neujahr, früh
Gedicht zum Thema Beobachtungen
von Saira
Kommentare zu diesem Text
Liebe Saira!
Starker Tobak gleich zu Beginn des Jahres. So geschrieben, dass es einen arg berührt. Hoffentlich sind die Paare selten, die einen so tragischen Verlust mitschleppen müssen, von einem Jahr ins nächste.
Umso mehr sollten die sich freuen, die unbeschwert was Neues anfangen können.
Ich wünsche Dir, dass Du zu diesen gehörst
Eiskimo
Starker Tobak gleich zu Beginn des Jahres. So geschrieben, dass es einen arg berührt. Hoffentlich sind die Paare selten, die einen so tragischen Verlust mitschleppen müssen, von einem Jahr ins nächste.
Umso mehr sollten die sich freuen, die unbeschwert was Neues anfangen können.
Ich wünsche Dir, dass Du zu diesen gehörst
Eiskimo
Lieber eiskimo,
vielleicht liegt die Berührung auch darin, dass man beim Lesen kurz innehält und merkt, wie viel Leben zwischen zwei Tassen passt.
Ich wünsche dir für das neue Jahr genau solche ruhigen Zwischenräume.
Danke und liebe Grüße
Saira
vielleicht liegt die Berührung auch darin, dass man beim Lesen kurz innehält und merkt, wie viel Leben zwischen zwei Tassen passt.
Ich wünsche dir für das neue Jahr genau solche ruhigen Zwischenräume.
Danke und liebe Grüße
Saira
Manchmal muss man sich an Kleinigkeiten gfesthalten. Und wenn es nur ein Tasse ist... sehr eindringlich und berührend geschriebene Ballade, Saira. lG von M.
Ja, genau das, Moppel.
Die großen Antworten fehlen oft, aber die kleinen Handgriffe bleiben. Eine Tasse, ein Rand, eine Bewegung, die noch stimmt.
Manchmal ist das kein Trost, aber ein Halt.
Ich danke dir.
LG
Saira
Die großen Antworten fehlen oft, aber die kleinen Handgriffe bleiben. Eine Tasse, ein Rand, eine Bewegung, die noch stimmt.
Manchmal ist das kein Trost, aber ein Halt.
Ich danke dir.
LG
Saira
Hi liebe Sigi,
"Man muss nicht alles richtigstellen.
Manches wirkt länger,
wenn es falsch bleibt.
Der Gedanke wird mich noch länger begleiten.
Grüße von Franky
"Man muss nicht alles richtigstellen.
Manches wirkt länger,
wenn es falsch bleibt.
Der Gedanke wird mich noch länger begleiten.
Grüße von Franky
Lieber Franky,
diese Zeile ist mir sehr nah. Nicht alles braucht Korrektur … manches braucht Dauer.
Schön, dass sie bei dir nachwirkt.
Liebe Neujahrswünsche
Sigi
diese Zeile ist mir sehr nah. Nicht alles braucht Korrektur … manches braucht Dauer.
Schön, dass sie bei dir nachwirkt.
Liebe Neujahrswünsche
Sigi
Hallo Sigi,
das ist gut geschrieben und nimmt einen auch Neujahr etwas später noch arg mit.
Alles Gute für 2026
und liebe Grüße,
Dirk
das ist gut geschrieben und nimmt einen auch Neujahr etwas später noch arg mit.
Alles Gute für 2026
und liebe Grüße,
Dirk
Hallo Dirk,
ich danke dir für deine Worte. Es freut mich, wenn der Text noch ein wenig nachhallt.
Auch für dich alles Gute für 2026!
Liebe Grüße
Sigi
ich danke dir für deine Worte. Es freut mich, wenn der Text noch ein wenig nachhallt.
Auch für dich alles Gute für 2026!
Liebe Grüße
Sigi
Servus Sigi,
das geht unter die Haut, gerade weil alles so ruhig abläuft... Stark geschrieben!
Liebe Grüße
Stefan
das geht unter die Haut, gerade weil alles so ruhig abläuft... Stark geschrieben!
Liebe Grüße
Stefan
Lieber Stefan,
wenn es unter die Haut geht, hat der Text seinen Weg gefunden. Ich danke dir und freue mich über dein Feedback!
Liebe Grüße
Sigi
wenn es unter die Haut geht, hat der Text seinen Weg gefunden. Ich danke dir und freue mich über dein Feedback!
Liebe Grüße
Sigi
Hallo Sigi,
man kann sich viel Gedanken über die eigene Unvernunft und die der Nachbarschaft machen.
Was ist mit denen die nichts dafür können.
Hat Wilma die Knallerei gut überstanden?
Liebe Grüße
TT
man kann sich viel Gedanken über die eigene Unvernunft und die der Nachbarschaft machen.
Was ist mit denen die nichts dafür können.
Hat Wilma die Knallerei gut überstanden?
Liebe Grüße
TT
Lieber Tasso,
die Frage nach der Unvernunft ist schnell gestellt, aber die nach der Verantwortung bleibt.
Wilma hat das neue Jahr vorsichtig betreten, mit angelegten Ohren und viel Nähe.
Danke fürs Mitdenken.
Herzliche Grüße
Sigi
die Frage nach der Unvernunft ist schnell gestellt, aber die nach der Verantwortung bleibt.
Wilma hat das neue Jahr vorsichtig betreten, mit angelegten Ohren und viel Nähe.
Danke fürs Mitdenken.
Herzliche Grüße
Sigi
Antwort geändert am 04.01.2026 um 18:44 Uhr
Ich mag den Text, aber er ist kein Gedicht. Pack ihn mal in eine Prosa-Form, und Du wirst sehen, dass er viel krasser wirkt. Auch die Klammern - vielleicht einige davon als Gedankenstrich oder neuen Satz. Aber in Deiner Erzählweise liegt ja Ruhe, da braucht man nicht den Stress einer neuen Zeile alle zwei Wörter.
Hallo Alazán,
ich danke dir für deine Rückmeldung und dafür, dass du dich so konkret mit dem Text auseinandergesetzt hast.
Die gewählte Form ist in diesem Fall bewusst so gesetzt. Die Zeilenbrüche dienen nicht der klassischen Lyrik im Sinne von Klang oder Metapher, sondern dem Rhythmus des Beobachtens: den Pausen, Wiederholungen und kleinen Zäsuren, die den Alltag der Figuren tragen. Die Ruhe, von der du sprichst, entsteht für mich gerade aus diesen Unterbrechungen - aus dem Raum zwischen den Handlungen und Sätzen.
Als Prosa gelesen würde der Text sicher dichter und geschlossener wirken, aber zugleich ginge ein Teil dieser Atemstruktur verloren. Die Form soll hier nicht beschleunigen oder „krasser“ machen, sondern das Zählen, Abwägen und Verweilen spiegeln, das die Figuren prägt.
Dass der Text an der Grenze zwischen Lyrik und Prosa liegt, nehme ich gern an … diese Grenzbereiche interessieren mich sehr. Für mich ist er dennoch ein Gedicht, weil Bedeutung weniger durch Erzählfluss als durch Rhythmus, Auslassung und Wiederkehr entsteht.
Liebe Grüße
Sigi
ich danke dir für deine Rückmeldung und dafür, dass du dich so konkret mit dem Text auseinandergesetzt hast.
Die gewählte Form ist in diesem Fall bewusst so gesetzt. Die Zeilenbrüche dienen nicht der klassischen Lyrik im Sinne von Klang oder Metapher, sondern dem Rhythmus des Beobachtens: den Pausen, Wiederholungen und kleinen Zäsuren, die den Alltag der Figuren tragen. Die Ruhe, von der du sprichst, entsteht für mich gerade aus diesen Unterbrechungen - aus dem Raum zwischen den Handlungen und Sätzen.
Als Prosa gelesen würde der Text sicher dichter und geschlossener wirken, aber zugleich ginge ein Teil dieser Atemstruktur verloren. Die Form soll hier nicht beschleunigen oder „krasser“ machen, sondern das Zählen, Abwägen und Verweilen spiegeln, das die Figuren prägt.
Dass der Text an der Grenze zwischen Lyrik und Prosa liegt, nehme ich gern an … diese Grenzbereiche interessieren mich sehr. Für mich ist er dennoch ein Gedicht, weil Bedeutung weniger durch Erzählfluss als durch Rhythmus, Auslassung und Wiederkehr entsteht.
Liebe Grüße
Sigi