Kapitel 12 – Das Zeitalter der aufgeschobenen Entscheidungen
Parabelstück zum Thema Zeitreise
von Saira
Kommentare zu diesem Text
Liebe Sigi,
ich lese eine nüchterne und kaum zu widerlegende Analyse zum Zustand unseres Planeten.
Wer will der widersprechen?
Da aber beginnt bereits die Problematik, denn was dem Einzelmenschen als völlig logisch erscheint, ist in der Gesellschaft oft nicht mehrheitsfähig. Die Gesellschaft zerfällt in zahlreiche divergierende Interessengruppen. Der Ausweg aus diesem Dilemma bestand und besteht im Kompromiss.
Provozierend gefragt, ist der Kompromiss die Wurzel allen Übels?
Die Sehnsucht gilt einem Alexander, der den Gordischen Knoten zerschlug, ohne auf das Wehgeschrei der Zeitgenossen, zu hören.
Ich weiß, ein ketzerischer Gedanke, aber wenn's hilft?
Herzliche Grüße
TT
ich lese eine nüchterne und kaum zu widerlegende Analyse zum Zustand unseres Planeten.
Wer will der widersprechen?
Da aber beginnt bereits die Problematik, denn was dem Einzelmenschen als völlig logisch erscheint, ist in der Gesellschaft oft nicht mehrheitsfähig. Die Gesellschaft zerfällt in zahlreiche divergierende Interessengruppen. Der Ausweg aus diesem Dilemma bestand und besteht im Kompromiss.
Provozierend gefragt, ist der Kompromiss die Wurzel allen Übels?
Die Sehnsucht gilt einem Alexander, der den Gordischen Knoten zerschlug, ohne auf das Wehgeschrei der Zeitgenossen, zu hören.
Ich weiß, ein ketzerischer Gedanke, aber wenn's hilft?
Herzliche Grüße
TT
Mein lieber kluger Freund Tasso,
dein Bild vom gordischen Knoten klingt in mir nach.
Ich bin der festen Überzeugung, dass es manchmal den Mut braucht, das „Schwert“ zu benutzen, nicht im Sinne von Härte oder Rücksichtslosigkeit, sondern als Symbol dafür, endlose Diskussionen zu beenden, wenn sie nur noch dazu dienen, Entscheidungen aufzuschieben.
Kompromisse sind für eine Gesellschaft unverzichtbar. Sie ermöglichen Zusammenleben, Ausgleich und Verständigung. Aber sie dürfen nicht zum Dauerzustand werden, in dem jeder Schritt so lange geprüft wird, bis am Ende niemand mehr verantwortlich handeln muss.
Wir wissen viel, wir diskutieren viel, wir entwickeln Lösungen und trotzdem fehlt nicht selten die Entschlossenheit, aus dem Wissen auch Konsequenzen zu ziehen.
Der eigentliche „Alexander-Moment“ wäre vielleicht nicht der Einzelne, der den Knoten einfach durchtrennt, sondern eine Gemeinschaft, die erkennt, wann Abwägen endet und Handeln beginnen muss.
Schließlich geht es um die Zunkunft unserer Kinder und Kindeskinder.
Herzliche Grüße
Sigi
dein Bild vom gordischen Knoten klingt in mir nach.
Ich bin der festen Überzeugung, dass es manchmal den Mut braucht, das „Schwert“ zu benutzen, nicht im Sinne von Härte oder Rücksichtslosigkeit, sondern als Symbol dafür, endlose Diskussionen zu beenden, wenn sie nur noch dazu dienen, Entscheidungen aufzuschieben.
Kompromisse sind für eine Gesellschaft unverzichtbar. Sie ermöglichen Zusammenleben, Ausgleich und Verständigung. Aber sie dürfen nicht zum Dauerzustand werden, in dem jeder Schritt so lange geprüft wird, bis am Ende niemand mehr verantwortlich handeln muss.
Wir wissen viel, wir diskutieren viel, wir entwickeln Lösungen und trotzdem fehlt nicht selten die Entschlossenheit, aus dem Wissen auch Konsequenzen zu ziehen.
Der eigentliche „Alexander-Moment“ wäre vielleicht nicht der Einzelne, der den Knoten einfach durchtrennt, sondern eine Gemeinschaft, die erkennt, wann Abwägen endet und Handeln beginnen muss.
Schließlich geht es um die Zunkunft unserer Kinder und Kindeskinder.
Herzliche Grüße
Sigi