Kapitel 14 – Wörter, die ausstarben
Drabble zum Thema Zeitreise
von Saira
Kommentare zu diesem Text
scheint ein Narrative zu sein, oder?
Ja, ein mehrteiliges Narrativ. Um das zu verstehen, braucht es weniger Phantasie als eine gut ausgeprägte Erkenntnisfähigkeit. Ich freue mich, dass dieser Beitrag auf KV eingestellt wurde.
Hartmut T. Reliwette, Bildhauer
Hartmut T. Reliwette, Bildhauer
Lieber Reli,
ich danke dir. Mir ging es tatsächlich weniger darum, eine ferne Zukunft zu erfinden, als Entwicklungen gedanklich weiterzuführen, die wir heute schon beobachten können.
Deine Freude darüber, dass die Parabel auf KV steht, hat mich besonders berührt. Vielen Dank auch für dein Lob!
Liebe Grüße auch an dich, lieber Luga.
Saira
ich danke dir. Mir ging es tatsächlich weniger darum, eine ferne Zukunft zu erfinden, als Entwicklungen gedanklich weiterzuführen, die wir heute schon beobachten können.
Deine Freude darüber, dass die Parabel auf KV steht, hat mich besonders berührt. Vielen Dank auch für dein Lob!
Liebe Grüße auch an dich, lieber Luga.
Saira
Gibt es den „wandernden Maßstab“ auch für gesetzliche Krankenkassen, lach?
Vielleicht. Der „wandernde Maßstab“ begegnet uns vermutlich in weit mehr Bereichen, als uns lieb ist.
LG
Saira
LG
Saira
Denke ich auch, sehr seltsamer Virus, schon eine Unterhaltung darüber ist trickreich, denn Anpassungsfähig ist eigentlich etwas wünschenswertes, beim Virus ja nicht.
Hallo Saira,
eine sehr beeindruckende Zusammenfassung einer Zukunftsvision in der es bereits weit nach 12 ist. Also Hut ab vor dieser sehr ausführlichen Fleißarbeit, (im Sinne Georg Orwells 1984.)
Ich würde mir wünschen irgendetwas Positives zu lesen im Jahre 2100. Aber vielleicht ist das zu utopisch gedacht:(.
Auch habe ich bei weitem nicht die Worte dieses Werk ausreichend zu würdigen.
Liebe Grüße Nuna
eine sehr beeindruckende Zusammenfassung einer Zukunftsvision in der es bereits weit nach 12 ist. Also Hut ab vor dieser sehr ausführlichen Fleißarbeit, (im Sinne Georg Orwells 1984.)
Ich würde mir wünschen irgendetwas Positives zu lesen im Jahre 2100. Aber vielleicht ist das zu utopisch gedacht:(.
Auch habe ich bei weitem nicht die Worte dieses Werk ausreichend zu würdigen.
Liebe Grüße Nuna
Liebe Sigi,
manchmal sterben auch weniger spektakuläre Wörter aus.
Da wird mir immer ganz blümerant zumute, und ich denke an all den schönen Firlefanz, den es in dieser Hinsicht früher gegeben hat. In jener Zeit als ich noch ein Dreikäsehoch war,
Mutter mit honetten Leuten beim Gabelfrühstück auf kommoden Polsterstühlen saß und sich dem Müßiggang ergeben hatte. Pubertierend kam ich dann wieder ins Spiel, aber nur, um alle Anwesenden zu piesacken ...
(mindestens sieben auf einen Streich
)
manchmal sterben auch weniger spektakuläre Wörter aus.
Da wird mir immer ganz blümerant zumute, und ich denke an all den schönen Firlefanz, den es in dieser Hinsicht früher gegeben hat. In jener Zeit als ich noch ein Dreikäsehoch war,
(mindestens sieben auf einen Streich
Antwort geändert am 04.07.2026 um 09:47 Uhr
@Nuna
Liebe Nuna,
vielen Dank für dein einfühlsames Lesen und deine Gedanken zur Parabel. Das ist dir absolut gelungen!
Dass du dir für das Jahr 2100 etwas Hoffnungsvolleres wünschst, kann ich gut verstehen.
Tatsächlich wollte ich keine Welt entwerfen, in der alles verloren ist, sondern eine, in der Menschen zwar gelernt haben, mit den Folgen umzugehen, dabei aber erkennen, was sie hätten bewahren können.
Der Vergleich mit Orwell ehrt mich sehr. Danke!
Liebe Grüße
Saira
@AchterZwerg
Moin Heidrun,
ohman, wie recht du hast.
In der Tat verschwinden manchmal nicht nur große Begriffe, sondern auch diese wunderbaren kleinen Wörter, die eine ganze Stimmung oder Zeit in sich tragen.
„Firlefanz“, „Dreikäsehoch“ oder „honett“ erzählen fast ebenso viel Geschichte wie alte Fotografien.
Danke für deinen charmanten Gedankensprung.
Liebe Grüße
Sigi
Liebe Nuna,
vielen Dank für dein einfühlsames Lesen und deine Gedanken zur Parabel. Das ist dir absolut gelungen!
Dass du dir für das Jahr 2100 etwas Hoffnungsvolleres wünschst, kann ich gut verstehen.
Tatsächlich wollte ich keine Welt entwerfen, in der alles verloren ist, sondern eine, in der Menschen zwar gelernt haben, mit den Folgen umzugehen, dabei aber erkennen, was sie hätten bewahren können.
Der Vergleich mit Orwell ehrt mich sehr. Danke!
Liebe Grüße
Saira
@AchterZwerg
Moin Heidrun,
ohman, wie recht du hast.
In der Tat verschwinden manchmal nicht nur große Begriffe, sondern auch diese wunderbaren kleinen Wörter, die eine ganze Stimmung oder Zeit in sich tragen.
„Firlefanz“, „Dreikäsehoch“ oder „honett“ erzählen fast ebenso viel Geschichte wie alte Fotografien.
Danke für deinen charmanten Gedankensprung.
Liebe Grüße
Sigi