C'est la vie

Aphorismus zum Thema Resignation

von  Saira

Das Leben ist wie eine To-Do-Liste: Am Ende bleibt immer die Aufgabe ‚Lächeln‘ übrig – aber der Stift ist schon längst abgebrochen und der Bleistift zu kurz, um überhaupt noch was zu tun.


 

 

 

©Sigrun Al-Badri/ 2026



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Kommentare zu diesem Text


 Reliwette (28.02.26, 11:02)
Liebe Saira,
bei mir ist es der Zollstock, der nut noch ein paar Zentimeter übrig lässt. Schade, schade, aber noch sagt Mutter Gott: "Tu noch was, sonst hole ich dich!"

Liebe Grüße!
Reli

 Saira meinte dazu am 28.02.26 um 15:50:
Lieber Reli,

solange Mutter Gott noch mit ihrem Lineal in der Hand steht, wissen wir, dass das Ende noch nicht erreicht ist. Es gibt immer noch Raum für ein paar letzte Zentimeter, und wer weiß, welche Überraschungen sie noch bereithält.

Liebe Grüße
Saira

 Didi.Costaire (28.02.26, 17:59)
Hallo Sigi,

viele lösen das so oder ähnlich:

☺️🤗🤓🫠😉🥰😀😇🙃🫡😊

Liebe Grüße, 
Dirk

 Saira antwortete darauf am 01.03.26 um 13:33:
Moin Dirk,


☺️🤗🤓😉🥰😀😇🙃🫡😊

Ich lese deine Emojis wie eine kleine Dramaturgie:

zuerst das höfliche Lächeln ☺️ , dann das bemühte Umarmen, der kluge Blick, ein ironisches Zwinkern, Übertreibung, Heiterkeit, Unschuld, die Welt auf den Kopf gestellt und am Ende wieder: 😊

Das wäre fast wie mein Aphorismus:
Das Lächeln bleibt übrig, egal, was dazwischen passiert.


 

Schmunzelgrüße
Sigi

 DanceWith1Life (28.02.26, 19:09)
Ob das Leben so ist , weiß ich nicht, Resignation ist sicherlich so und noch kürzer angebunden. Ein Lacherfolg bleibt wohl aus, Loool.
 Oder

Kommentar geändert am 28.02.2026 um 21:30 Uhr

 Saira schrieb daraufhin am 01.03.26 um 13:37:
Ein Lacherfolg war auch nicht mein Ziel, Dance, eher ein Wiedererkennen.

Manche Texte wollen nicht kichern, sondern nicken. :ermm:

LG
Saira

 DanceWith1Life äußerte darauf am 01.03.26 um 14:58:
Meins auch nicht, Lacherfolg ist eine etwas ironische Metapher auf den Umstand, dass ein ziemlich großer Teil der Resignation aus nicht erfüllten Erwartungen besteht. Und viele davon sind uns nicht mal bewusst.

 Moppel (28.02.26, 19:39)
ich denke, Saira, schreiben können wir immer. Es ist nur ein Tropfen, aber besser als nichts...LG von M.

 Saira ergänzte dazu am 01.03.26 um 13:39:
Hallo Moppel,


ein Tropfen ist nie „nur“ ein Tropfen.
Er fällt – und zieht Kreise.
Vielleicht sieht man sie nicht sofort.
Aber sie sind da.

Ich freue mich, dass du schreibst.

Herzlich
Saira

 TassoTuwas (01.03.26, 10:39)
Moin Sigi,
der Verlust von Papier und Schreibgerät am Ende lässt sich leicht verschmerzen.
Sollen andere schreiben. 
Ein ehrliches Nachwort zu lesen wäre bestimmt ein aufschlussreicher Schlusspunkt  :O !

Liebe Grüße
TT

 Saira meinte dazu am 01.03.26 um 13:42:
Moin Tasso,

den Verlust von Papier verschmerzen? Vielleicht.  :ermm:
Den Verlust des Schreibens? Niemals.  :woot:

Und was das ehrliche Nachwort betrifft:
Das wäre vermutlich kein Schlusspunkt, sondern eher ein Doppelpunkt.
Denn wer wirklich etwas zu sagen hat, endet selten endgültig.

:)
Liebe Grüße
Sigi

 Hannes meinte dazu am 01.03.26 um 21:31:
Die große Therese Giehse hat bei hren letzten Lesungen am Ende oft ein Gedicht von Bert Brecht gesprochen:
Ich benötige keinen Grabstein,
aber
Wenn ihr einen für mich benötigt
Wünschte ich, es stünde darauf:
Er hat Vorschläge gemacht. Wir
Haben sie angenommen.
Durch eine solche Inschrift wären
Wir alle geehrt.

Antwort geändert am 01.03.2026 um 21:32 Uhr

 Saira meinte dazu am 02.03.26 um 17:58:
Moin Hannes,

ich finde es großartig, wie Brecht einen Grabstein als „Vorschlagsbox“ interpretiert. Vielleicht sollte ich auch noch ein paar Vorschläge für den Moment des „Endes“ machen – ich könnte ihn auf jeden Fall mit einem Lächeln und einem kaputten Stift beenden. Aber keine Sorge, der Humor bleibt immer erhalten – auch wenn der Bleistift zu kurz wird!

Humorvolle Grüße
Saira
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