Romeo & Julia – die sanfte Fassung
Prosagedicht zum Thema Mystik
von Saira
Anmerkung von Saira:
Als leise Gegenwelt zu Shakespeares Tragik.
Kommentare zu diesem Text
„lagen sie an einem See,
dessen Wasser aussah,
als hätte der Himmel
sein Licht darin vergessen.“
„Sie wollten einander lieben,
bis ihre Namen
vom Wind
durch die Jahrhunderte getragen würden.“
Hi liebe Sigi,
Wahnsinnig schöne Bilder,
sie bringen auch in mir
einen Sternenhimmel zum leuchten.
Liebe Grüße von Franky
dessen Wasser aussah,
als hätte der Himmel
sein Licht darin vergessen.“
„Sie wollten einander lieben,
bis ihre Namen
vom Wind
durch die Jahrhunderte getragen würden.“
Hi liebe Sigi,
Wahnsinnig schöne Bilder,
sie bringen auch in mir
einen Sternenhimmel zum leuchten.
Liebe Grüße von Franky
Hi lieber Franky,
dann haben Romeo und Julia offenbar heimlich ein paar Sterne zu dir hinübergeschickt.
Ich danke dir sehr für deine warmen Worte und dein schönes Mitfühlen.
Liebe Grüße
Sigi
dann haben Romeo und Julia offenbar heimlich ein paar Sterne zu dir hinübergeschickt.
Ich danke dir sehr für deine warmen Worte und dein schönes Mitfühlen.
Liebe Grüße
Sigi
Wunderbare, schwebende Metaphern, die eine berührende Tiefe entfalten.
Kein lautes Drama, sondern der leise Beschluss zweier Verwundeter, die Waffen voreinander niederzulegen.
Ein hocheleganter, starker Text.
Kein lautes Drama, sondern der leise Beschluss zweier Verwundeter, die Waffen voreinander niederzulegen.
Ein hocheleganter, starker Text.
Moin EVdR,
„die Waffen voreinander niederzulegen“ - ich glaube, schöner hätte man den Kern dieses Textes kaum formulieren können.
Ich danke dir sehr für deinen feinsinnigen Kommentar.
Liebe Grüße
Saira
„die Waffen voreinander niederzulegen“ - ich glaube, schöner hätte man den Kern dieses Textes kaum formulieren können.
Ich danke dir sehr für deinen feinsinnigen Kommentar.
Liebe Grüße
Saira
Liebe Saira, das ist ein Meisterwerk aus deiner Feder, die leicht von Liebe und zartem Wind getragen wurde. Romeo und Julia finden ein glückliches Ende in zweiter Fassung. Ich wünschte, dass solch eine Begegnung ganz vielen Seelen zuzeil würde. Was in deinem Gedicht mitschwingt, ist Vertrauen dort, wo einst tiefes Missempfinden alle Gedanken an die Zukunft auslöschte. Das ist ganz großes Kino auf riesiger Leinwand - und glaubwürdig dargebracht!
Chapeau und summa cum laude!
Der Reli
Chapeau und summa cum laude!
Der Reli
Lieber Reli,
ich glaube, Romeo und Julia mussten bei Shakespeare sterben, weil die Welt um sie herum voller Hass, Stolz, Gewalt und verhärteter Fronten war. Für etwas Zartes blieb dort kaum Platz.
In meiner kleinen Gegenwelt wollte ich ihnen deshalb wenigstens einen einzigen sicheren Himmel schenken.
Dass du diesen leisen Hoffnungston so stark empfunden hast, berührt mich sehr.
Und dein „summa cum laude“ werde ich vermutlich noch eine ganze Weile lächelnd mit mir herumtragen.
Ich danke dir von Herzen.
Liebe Grüße
Saira
ich glaube, Romeo und Julia mussten bei Shakespeare sterben, weil die Welt um sie herum voller Hass, Stolz, Gewalt und verhärteter Fronten war. Für etwas Zartes blieb dort kaum Platz.
In meiner kleinen Gegenwelt wollte ich ihnen deshalb wenigstens einen einzigen sicheren Himmel schenken.
Dass du diesen leisen Hoffnungston so stark empfunden hast, berührt mich sehr.
Und dein „summa cum laude“ werde ich vermutlich noch eine ganze Weile lächelnd mit mir herumtragen.
Ich danke dir von Herzen.
Liebe Grüße
Saira
Antwort geändert am 26.05.2026 um 09:09 Uhr
Gefühlvoll arrangiert und zärtlich beschrieben, Sigi. Sehr schön!
Liebe Grüße,
Dirk
Liebe Grüße,
Dirk
Moin Dirk,
ich freue mich sehr, dass dich diese zärtliche Stimmung erreicht hat. Danke dir sehr!
Liebe Grüße
Sigi
ich freue mich sehr, dass dich diese zärtliche Stimmung erreicht hat. Danke dir sehr!
Liebe Grüße
Sigi
Liebe Sigi,
dieses gefühlvolle wunderbare Gedicht öffnet das Fenster in so manchem halbdunklen Dachzimmer und lässt das Licht der Erinnerung an längst vergangene Zeiten einziehen.
Zeiten als wir alle Romeo oder Julia waren und die ersten Schritte hinaus in eine andere Welt taten, voller neuer bis dahin unbekannter Gefühle, mit allen ihren Hoffnungen, Zweifeln, Verwirrungen, aber auch den Momenten der Glückseligkeit und dem Wunsch, die Zeit möge stehen bleiben.
Ob es ein Glück oder Unglück ist, im Augenblick des himmelhohen Schwebens, die Erdenschwere zu verlassen, mag jeder im Rückblick auf sein eigenes Schicksal für sich selbst beantworten.
Herzliche Grüße
TT
dieses gefühlvolle wunderbare Gedicht öffnet das Fenster in so manchem halbdunklen Dachzimmer und lässt das Licht der Erinnerung an längst vergangene Zeiten einziehen.
Zeiten als wir alle Romeo oder Julia waren und die ersten Schritte hinaus in eine andere Welt taten, voller neuer bis dahin unbekannter Gefühle, mit allen ihren Hoffnungen, Zweifeln, Verwirrungen, aber auch den Momenten der Glückseligkeit und dem Wunsch, die Zeit möge stehen bleiben.
Ob es ein Glück oder Unglück ist, im Augenblick des himmelhohen Schwebens, die Erdenschwere zu verlassen, mag jeder im Rückblick auf sein eigenes Schicksal für sich selbst beantworten.
Herzliche Grüße
TT
Kommentar geändert am 27.05.2026 um 10:49 Uhr
Lieber Tasso,
deine Worte haben etwas wunderbar Melancholisches in sich.
Du gibst mir das Gefühl, als würden alte Sommer plötzlich noch einmal kurz die Fenster öffnen.
Ich danke dir sehr dafür!
Herzliche Grüße
Sigi
deine Worte haben etwas wunderbar Melancholisches in sich.
Du gibst mir das Gefühl, als würden alte Sommer plötzlich noch einmal kurz die Fenster öffnen.
Ich danke dir sehr dafür!
Herzliche Grüße
Sigi
Also das ist mal `ne neue interessante Variante...
rv
rv
Moin rabenvata,
ja, in dieser Version durften die beiden ohne Dolch und Gift auskommen.
Danke dir fürs Lesen!
Liebe Grüße
Saira
ja, in dieser Version durften die beiden ohne Dolch und Gift auskommen.
Danke dir fürs Lesen!
Liebe Grüße
Saira
Hallo Sigi,
in Shakespeares hochberühmter Tragik habe ich die Verletztlichkeit dieser fragilen Liebe nicht so tief empfinden können wie in deinem Gedicht.
Liebe Grüße
Ekki
in Shakespeares hochberühmter Tragik habe ich die Verletztlichkeit dieser fragilen Liebe nicht so tief empfinden können wie in deinem Gedicht.
Liebe Grüße
Ekki
Hallo Ekki,
dein Kommentar hat mich gerade sehr berührt. Denn genau diese stille Verletzlichkeit ist für mich das eigentliche Herz des Textes.
Danke dir von Herzen für dieses feine Mitspüren.
Liebe Grüße
Sigi
dein Kommentar hat mich gerade sehr berührt. Denn genau diese stille Verletzlichkeit ist für mich das eigentliche Herz des Textes.
Danke dir von Herzen für dieses feine Mitspüren.
Liebe Grüße
Sigi