Leuchtpunkte

Gedicht zum Thema Stärke/Schwäche

von  Saira

Schatten gleiten
über Blüten.


Einige erzittern,
andere tragen ihr Licht.

Ein Wind flüstert
Geschichten –
ungesehen
von Augen.

 

 

 

©Sigrun Al-Badri/ 2026



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Kommentare zu diesem Text


 Reliwette (21.03.26, 15:21)
Hi Saira, ich traue mich kaum, diesen wundervollen Texr zu kommentieren, weil ich befürchte, Animositäten hervorzurufen. Ich glaube, dass ich andere auch mal loben muss, wenn es angebracht ist. Im Moment befasse ich mich auch mit meinem alten Weggefährten, Ulrich Bergmann, den ich schon verloren glaubte.
Lieber Gruß!
Reli

Kommentar geändert am 21.03.2026 um 15:22 Uhr

 Saira meinte dazu am 21.03.26 um 18:25:
Lieber Reli,

bitte trau dich – immer.

Mach dir keine Gedanken darüber, was andere denken oder empfinden könnten. Bleib einfach du selbst. Gerade das macht deine Worte so besonders: dass sie aus einem freien, ehrlichen Impuls kommen, ohne Berechnung, ohne Abwägen.

Du liest meine Texte aus freien Stücken, gehst mit ihnen in Resonanz, und schenkst mir deine Gedanken dazu. Sei dir gewiss, ich freue mich über jede deiner Spuren.

Deine Stimme hat ihren ganz eigenen Klang, und es wäre schade, wenn sie leiser würde aus Sorge vor möglichen Reaktionen.

Es freut mich sehr, dass du den Kontakt zu deinem alten Weggefährten wiederaufnehmen konntest.

Herzliche Grüße
Saira

 Fuchsiberlin (22.03.26, 09:41)
Ein poetischer Text mit Lebenswahrheit. Und einem hoffnungsvollen Anschluss. Gefällt mir sehr.

Liebe Grüße 
Jörg

 Saira antwortete darauf am 23.03.26 um 09:31:
Lieber Jörg,

vielen Dank für deine lieben Worte! Es freut mich sehr, dass du in meinem Gedicht sowohl Lebenswahrheit als auch Hoffnung spürst. 

Herzliche Grüße
Saira

 Tula (22.03.26, 21:39)
Hallo Sigi
Mal text-kritisch: den letzten Teil braucht es mMn nicht unbedingt, weil der zweite das mit einschließt und das 'unerschütterlich' dem Ganzen so etwas wie einen 'lyrischen Interpretationsstempel aufdrückt'. Gerade den Kontrast zwischen dem Zittern und 'Licht tragen' finde ich wunderbar, denn niemandem fällt es wirklich leicht, stets und ständig seine eigene Fackel zu halten, ohne sie im allgegenwärtigen Nebel aus den Augen zu verlieren. Auch die Rolle des Windes dabei ist sehr reizvoll und (das poetische Bild) in sich selbst noch offen genug für weitere Deutungen.

LG Tula

 Saira schrieb daraufhin am 23.03.26 um 09:33:
Lieber Tula,

vielen Dank für deine aufmerksame und inspirierende Rückmeldung! Ich habe deine Anregung gern übernommen.

Du hast völlig recht: Der Kontrast zwischen dem Zittern und dem Lichttragen ist das Herz des Gedichts. Niemand hält seine Fackel immer mühelos, und dass du genau diesen Balanceakt so schön herausgestellt hast, freut mich sehr. Auch der Wind als stiller Beobachter bleibt nun offen, und es bleibt noch Raum für eigene Deutungen.

Liebe Grüße
Sigi
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