Das Strafforum
Satire zum Thema Wahrnehmung
von Saira
Kommentare zu diesem Text
Liebe Saira, du kommst mit deinem Gedicht meinen Gedanken zuvor..Ich werde meinen Text beginnen mit: "Wie kann ich wissen wie ich denke,bevor ich lese was ich schrebe."i
Das bezieht sich auf vorschnelle Reaktionen auf gegenteilige Meinungen.
Ich"muss mich durchsetzen, denn ich bin wichtig!"! Falsch!
Ich kann nur reichen, was ich an Wissen angesammelt zu haben glaube. Wer glaubt denn von sich, dass er anderen seine Meinung über oder von Ereignissen oder Zuständen aufpressen kann oder muss? Überzeugungsarbeit leisten durch Aufpressen?
Das hat noch nie funktioniert. "Karthago ist eine zu Zerstörende!"
Damit begann jeder römische Senator seine Rede im Senat!"
So ist es bis heute geblieben - sinngemäß!
Minderheiten haben "bei uns" nichts zu suchen., b.z.w. müssen dankbar sein, wenn sie geduldet werden! Es lebe der BvB Borussia Dortmund. Wie du bist Deutscher? Das wusste ich gar nicht!
Solche Kommentare "sind wie Spreu, die der Wind zerstreut" Psalm sowie so., nicht aus einer Sure , nicht aus einer jüdischen Wahrsagung, aus der christlichen Bibel.
Also bitte, haltet Ihr Euch, die hier gemeint seid, mit solchen Kommentaren zurück!
Darum bittet euch der alte Kunstmeister Reliwette.
Mit frdl Gruß!
Das bezieht sich auf vorschnelle Reaktionen auf gegenteilige Meinungen.
Ich"muss mich durchsetzen, denn ich bin wichtig!"! Falsch!
Ich kann nur reichen, was ich an Wissen angesammelt zu haben glaube. Wer glaubt denn von sich, dass er anderen seine Meinung über oder von Ereignissen oder Zuständen aufpressen kann oder muss? Überzeugungsarbeit leisten durch Aufpressen?
Das hat noch nie funktioniert. "Karthago ist eine zu Zerstörende!"
Damit begann jeder römische Senator seine Rede im Senat!"
So ist es bis heute geblieben - sinngemäß!
Minderheiten haben "bei uns" nichts zu suchen., b.z.w. müssen dankbar sein, wenn sie geduldet werden! Es lebe der BvB Borussia Dortmund. Wie du bist Deutscher? Das wusste ich gar nicht!
Solche Kommentare "sind wie Spreu, die der Wind zerstreut" Psalm sowie so., nicht aus einer Sure , nicht aus einer jüdischen Wahrsagung, aus der christlichen Bibel.
Also bitte, haltet Ihr Euch, die hier gemeint seid, mit solchen Kommentaren zurück!
Darum bittet euch der alte Kunstmeister Reliwette.
Mit frdl Gruß!
Kommentar geändert am 04.06.2026 um 19:12 Uhr
Lieber Reli,
dein Satz „Wie kann ich wissen, wie ich denke, bevor ich lese, was ich schreibe?“ gefällt mir sehr. Er erinnert daran, dass Denken oft erst im Schreiben und im Austausch entsteht. Wer schon vorher alles zu wissen glaubt, hört irgendwann nicht mehr zu.
Auch deshalb habe ich die Satire geschrieben. Nicht, weil jede Meinung gleich sein muss, sondern weil aus einer Vermutung schnell ein Urteil wird und aus einem Urteil eine Wahrheit, die nie geprüft wurde.
Die Worte von der Spreu, die der Wind zerstreut, passen da sehr gut. Verdächtigungen und Unterstellungen mögen eine Zeit lang laut sein, aber sie hinterlassen selten etwas Bleibendes. Gute Gedanken, echte Gespräche und ehrliche Texte haben meist den längeren Atem.
Danke für deinen Kommentar. Ich bin gespannt auf deinen Text.
Herzliche Grüße
Saira
dein Satz „Wie kann ich wissen, wie ich denke, bevor ich lese, was ich schreibe?“ gefällt mir sehr. Er erinnert daran, dass Denken oft erst im Schreiben und im Austausch entsteht. Wer schon vorher alles zu wissen glaubt, hört irgendwann nicht mehr zu.
Auch deshalb habe ich die Satire geschrieben. Nicht, weil jede Meinung gleich sein muss, sondern weil aus einer Vermutung schnell ein Urteil wird und aus einem Urteil eine Wahrheit, die nie geprüft wurde.
Die Worte von der Spreu, die der Wind zerstreut, passen da sehr gut. Verdächtigungen und Unterstellungen mögen eine Zeit lang laut sein, aber sie hinterlassen selten etwas Bleibendes. Gute Gedanken, echte Gespräche und ehrliche Texte haben meist den längeren Atem.
Danke für deinen Kommentar. Ich bin gespannt auf deinen Text.
Herzliche Grüße
Saira
Hallo Sigi
Jenseits konkreter Beispiele, was ein Literaturverein ist, hat bereits ein Erich Mühsam vor langer Zeit hervorragend verdichtet.
Man könnte auch fragen: Was wäre ein Kindergarten ohne Kinder?
PS: Man muss sich ja nicht mit jeder Göre in den Sandkasten setzen ...
LG Tula
Jenseits konkreter Beispiele, was ein Literaturverein ist, hat bereits ein Erich Mühsam vor langer Zeit hervorragend verdichtet.
Man könnte auch fragen: Was wäre ein Kindergarten ohne Kinder?
PS: Man muss sich ja nicht mit jeder Göre in den Sandkasten setzen ...
LG Tula
Moin Tula,
vermutlich hätte Mühsam heute seine Freude an manchen Debatten oder Material für mehrere neue Satiren.
Herzliche Grüße
Sigi
P.S.: Dein Sandkastenbild gefällt mir.
vermutlich hätte Mühsam heute seine Freude an manchen Debatten oder Material für mehrere neue Satiren.
Herzliche Grüße
Sigi
P.S.: Dein Sandkastenbild gefällt mir.
Dein Text, Saira, ist wieder voller ungemein ansprechender Bilder. Kompliment!
Was ich da herauslese, ist ein starker Wunsch nach guter Diskussionskultur. Dass in einem Forum fair und freundlich miteinander gesprochen,ja, auch gestritten wird. Keine persönliche Häme, keine Verdächtigungen, keine politische Stimmungsmache...
sondern Lachen, freie Worte, Gedichte, die sich nicht ducken müssen.
Auf dass Dein Text so verstanden werde, das wünsche ich Dir, aber vor allem dem Forum.
Liebe Grüße
Eiskimo
Was ich da herauslese, ist ein starker Wunsch nach guter Diskussionskultur. Dass in einem Forum fair und freundlich miteinander gesprochen,ja, auch gestritten wird. Keine persönliche Häme, keine Verdächtigungen, keine politische Stimmungsmache...
sondern Lachen, freie Worte, Gedichte, die sich nicht ducken müssen.
Auf dass Dein Text so verstanden werde, das wünsche ich Dir, aber vor allem dem Forum.
Liebe Grüße
Eiskimo
Salut Eiskimo,
dein Wunsch nach einer Kultur, in der auch gestritten werden darf, ohne dass der Respekt verloren geht, spricht mir aus der Seele.
Ein Gespräch wird nicht dadurch wertvoll, dass alle dasselbe denken, sondern dadurch, dass unterschiedliche Stimmen nebeneinander bestehen können.
Danke für deinen Kommentar!
Liebe Grüße
Saira
dein Wunsch nach einer Kultur, in der auch gestritten werden darf, ohne dass der Respekt verloren geht, spricht mir aus der Seele.
Ein Gespräch wird nicht dadurch wertvoll, dass alle dasselbe denken, sondern dadurch, dass unterschiedliche Stimmen nebeneinander bestehen können.
Danke für deinen Kommentar!
Liebe Grüße
Saira
Mmh.
Angst findet im Kopf statt.
Insofern packt sie mich beim Lesen der foresken Traktate eher nicht.
Mehr ein zynisches Mitleid. ---
Sehr gut gefällt mir deine letzte Strophe: Ein Dreirad ist ja im eigentlichen Sinn ein Stützrad und macht diese Metapher passend und gut.
Angst findet im Kopf statt.
Insofern packt sie mich beim Lesen der foresken Traktate eher nicht.
Mehr ein zynisches Mitleid. ---
Sehr gut gefällt mir deine letzte Strophe: Ein Dreirad ist ja im eigentlichen Sinn ein Stützrad und macht diese Metapher passend und gut.
Kommentar geändert am 05.06.2026 um 07:46 Uhr
Danke für deinen Kommentar, Achter.
Nicht jede Lesart muss mit der Absicht des Autors übereinstimmen, um interessant zu sein.
Viele Grüße
Saira
Nicht jede Lesart muss mit der Absicht des Autors übereinstimmen, um interessant zu sein.
Viele Grüße
Saira