Weihnachten ist ...
Aphorismus zum Thema Beobachtungen
von Saira
Kommentare zu diesem Text
Heimeliche Heuchelei, das soll Weihnachten sein?
Der Text ist ein Zerrbild, das sämtliche positiven Aspekte ausblendet, glücklichen Familien das Weihnachtsfest nicht gönnt.
Hinge...te Christiophobie? Der Eindruck wird mindestens geweckt, wenn nicht bestätigt.
Der Text ist ein Zerrbild, das sämtliche positiven Aspekte ausblendet, glücklichen Familien das Weihnachtsfest nicht gönnt.
Hinge...te Christiophobie? Der Eindruck wird mindestens geweckt, wenn nicht bestätigt.
Kommentar geändert am 21.12.2025 um 14:01 Uhr
Der Text formuliert eine Beobachtung, keine Wertung und erst recht kein Urteil über „das“ Weihnachtsfest.
Aphorismen blenden nicht „alles Positive aus“, sie fokussieren einen Aspekt.
Darin ein Zerrbild oder gar eine religiöse Feindseligkeit zu sehen, sagt mehr über deine Lesart aus als über den Text selbst.
Aphorismen blenden nicht „alles Positive aus“, sie fokussieren einen Aspekt.
Darin ein Zerrbild oder gar eine religiöse Feindseligkeit zu sehen, sagt mehr über deine Lesart aus als über den Text selbst.
Die Formulierung "Weihnachten.. ist" ist eine Gleichsetzung. Womit dann gleichgesetzt wird, enthaelt eben doch eine Wertung. Und seit wann hat Weihnachten keine religiöse Bedeutung? Das wäre mir neu.
Antwort geändert am 21.12.2025 um 20:02 Uhr
„Weihnachten ist …“ ist eine literarische Setzung, keine Definition.
Aphorismen behaupten keinen Alleinanspruch auf Wahrheit, sie markieren einen Blickwinkel.
Dass Weihnachten religiöse Bedeutung haben kann, bestreitet der Text nicht, er thematisiert gesellschaftliche Beobachtungen.
Wer darin eine Kränkung des Festes oder eine Feindseligkeit gegenüber dem Glauben liest, verwechselt Beschreibung mit Angriff.
Der Aphorismus spricht nicht über Weihnachten,
sondern über das, was Menschen daraus machen.
Aphorismen behaupten keinen Alleinanspruch auf Wahrheit, sie markieren einen Blickwinkel.
Dass Weihnachten religiöse Bedeutung haben kann, bestreitet der Text nicht, er thematisiert gesellschaftliche Beobachtungen.
Wer darin eine Kränkung des Festes oder eine Feindseligkeit gegenüber dem Glauben liest, verwechselt Beschreibung mit Angriff.
Der Aphorismus spricht nicht über Weihnachten,
sondern über das, was Menschen daraus machen.
eine literarische Setzung,
... die sprachlich etwas zum Ausdruck bringt. Eine präzise Auswahl aus einer Vielzahl möglicher Setzungen, die Eine Haltung transportiert.
Der Aphorismus spricht nicht über Weihnachten,
sondern über das, was Menschen daraus machen.
sondern über das, was Menschen daraus machen.
Eine literarische Setzung ist nie neutral.
Der Text formuliert eine Haltung zu einer beobachtbaren sozialen Praxis, nicht zu Glauben oder Theologie.
Dass Sprache Wirklichkeit mitgestaltet, ist kein Gegenargument, sondern der Grund, warum Aphorismen geschrieben werden.
Weitere Zuschreibungen entstehen in der Lesart, nicht im Text.
Der Text formuliert eine Haltung zu einer beobachtbaren sozialen Praxis, nicht zu Glauben oder Theologie.
Dass Sprache Wirklichkeit mitgestaltet, ist kein Gegenargument, sondern der Grund, warum Aphorismen geschrieben werden.
Weitere Zuschreibungen entstehen in der Lesart, nicht im Text.
Hallo Sigi,
andere sagen dazu: Weihnachten ist, wenn die besten Geschenke am Tisch sitzen und nicht unterm Baum liegen
und jeder nimmt Dinge anders wahr. Heuchelei und Einsamkeit sind dabei stark vertreten.
Liebe Grüße,
Dirk
andere sagen dazu: Weihnachten ist, wenn die besten Geschenke am Tisch sitzen und nicht unterm Baum liegen
und jeder nimmt Dinge anders wahr. Heuchelei und Einsamkeit sind dabei stark vertreten.
Liebe Grüße,
Dirk
Danke, Dirk,
genau das ist der Punkt: Weihnachten bündelt Wahrnehmungen.
Für manche sind es Wärme und Nähe, für andere das, was fehlt oder das, was man überspielt.
Beides kann gleichzeitig wahr sein.
Liebe Grüße
Sigi
genau das ist der Punkt: Weihnachten bündelt Wahrnehmungen.
Für manche sind es Wärme und Nähe, für andere das, was fehlt oder das, was man überspielt.
Beides kann gleichzeitig wahr sein.
Liebe Grüße
Sigi
Antwort geändert am 22.12.2025 um 09:57 Uhr
Sie hat es gesungen, was allen zu wünschen wäre:
Nicole: "Ein bisschen Frieden":
https://www.youtube.com/watch?v=RXVv6oyAzwk
Nicole: "Ein bisschen Frieden":
https://www.youtube.com/watch?v=RXVv6oyAzwk
Danke für den Hinweis, Regina.
Der Wunsch nach Frieden ist zeitlos und gerade deshalb kollidiert er manchmal schmerzhaft mit der Wirklichkeit, die wir beobachten.
Ich wünsche dir eine friedliche Weihnachtszeit,
Saira
Der Wunsch nach Frieden ist zeitlos und gerade deshalb kollidiert er manchmal schmerzhaft mit der Wirklichkeit, die wir beobachten.
Ich wünsche dir eine friedliche Weihnachtszeit,
Saira
Ja,
es wird vielerorts zähneknirschend geheuchelt.
Zuweilen sin die Einsamen zu beneiden ...
es wird vielerorts zähneknirschend geheuchelt.
Zuweilen sin die Einsamen zu beneiden ...
Ja, liebe Freundin,
manchmal ist das Alleinsein ehrlicher als jedes erzwungene Beisammensein.
Danke, dass du das so still und klar aussprichst.
Ich wünsche dir besinnliche, schöne Weihnachten.
Herzlichst
Sigi
manchmal ist das Alleinsein ehrlicher als jedes erzwungene Beisammensein.
Danke, dass du das so still und klar aussprichst.
Ich wünsche dir besinnliche, schöne Weihnachten.
Herzlichst
Sigi
Antwort geändert am 22.12.2025 um 10:04 Uhr
Servus Sigi,
in beiden Fällen verstärkt Weihnachten Zustände, die auch sonst schon da sind. "Höhepunkt des Jahres" trifft es dann auch in diesem Sinne...
Liebe Grüße
Stefan
in beiden Fällen verstärkt Weihnachten Zustände, die auch sonst schon da sind. "Höhepunkt des Jahres" trifft es dann auch in diesem Sinne...
Liebe Grüße
Stefan
Das trifft es gut, lieber Stefan.
Weihnachten ist kein Ursprung, sondern ein Verstärker. Deshalb wirkt es für manche wie ein Höhepunkt und für andere wie ein Brennglas.
Herzliche Grüße
Sigi
Weihnachten ist kein Ursprung, sondern ein Verstärker. Deshalb wirkt es für manche wie ein Höhepunkt und für andere wie ein Brennglas.
Herzliche Grüße
Sigi
...schon lange nicht mehr das, für das es stehen sollte.
Liebe Grüße
TT
Liebe Grüße
TT
Stimmt, mein lieber Freund,
und doch liegt in jedem Jahr die kleine Chance,
es ein wenig näher an das Gemeinte zu rücken.
Herzliche Grüße
Sigi
und doch liegt in jedem Jahr die kleine Chance,
es ein wenig näher an das Gemeinte zu rücken.
Herzliche Grüße
Sigi